MotoGP - Tech 3-Fahrer kämpfen in Jerez

Lehrstunde für Pol Espargaro

Die Tech 3-Teamkollegen erlebten einen abwechslungsreichen Nachmittag in Südspanien. Trotzdem waren sie nicht uneingeschränkt zufrieden.
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Motorsport-Magazin.com - Bradley Smith erkämpfte sich nach ein paar Problemen während des Wochenendes Platz acht in Jerez. "Der Plan war, um Platz fünf zu kämpfen und es hätte ein tolles Finish an der Spitze dieser Gruppe sein können, aber ich bin zufrieden mit dem Erreichten." Smith freute sich besonders darüber, dass er bis zur letzten Runde kämpfen konnte.

Es gine darum, so sanft wie möglich zu fahren und keine Fehler zu machen
Bradley Smith

"Wir haben die richtige Reifenwahl getroffen", atmete der Engländer auf. "Alle Fahrer hatten in irgendeiner Form zu kämpfen, also ging es darum, so sanft wie möglich zu fahren und keine Fehler zu machen." Ein weiterer positiver Aspekt war, dass Smith zu Beginn des Rennens mit vollem Tank um einiges stärker war als in der Vergangenheit. "Das bedeutet, dass die Arbeit, die wir an diesem Wochenende geleistet haben, positiv war", erklärte der Brite, schränkte aber gleichzeitig ein, dass beim Test am Montag noch einiges zu tun sei. Als nächstes steht Le Mans im Rennkalender, das Heimrennen des Tech 3-Yamaha-Teams. "Ich bin mir sicher, dass wir dort wieder stark sein werden", versicherte Smith.

Sein Teamkollege Pol Espargaro kam auf Platz neun ins Ziel und sprach von einer weiteren lehrreichen Erfahrung. "Um ehrlich zu sein, kam ich mit größeren Erwartungen nach Jerez, aber das Wochenende war wirklich hart."

Ich konnte mit den Reifen nicht härter pushen
Pol Espargaro

Der Spanier kämpfte mit mehr Problemen als erwartet und konnte es als Erfolg verbuchen, in der Gruppe, die um Rang fünf kämpfte, mitgefahren zu sein. "Leider habe ich zu Beginn des Rennens einige Positionen verloren und als ich meinen Rhythmus gefunden hatte, war es mir möglich, an Bradley und die Jungs vor mir ranzufahren." Zu diesem Zeitpunkt stellten sich bei Espargaro allerdings bereits erste Ermüdungserscheinungen ein. "Ich konnte mit den Reifen nicht härter pushen und konnte deshalb keinen von ihnen überholen." Der Spanier nimmt dennoch das Positive aus Jerez mit: "Wir konnten an den anderen Werksmaschinen dranbleiben. Ich bin wirklich glücklich, dass wir morgen testen können, denn ich habe noch so viel zu lernen und ich will so gut wie möglich für das Heimrennen des Teams in Le Mans vorbereitet sein."


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