MotoGP - Bautista: Kein Grip, aber endlich im Ziel

Ruhe, Risiko und Rad-an-Rad-Duell

Avaro Bautista jubelt verhalten: Endlich hat er 2014 das Ziel mit seiner Gresini Honda erreicht. Wirklich perfekt arbeitete das Motorrad in Jerez aber nicht.
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Motorsport-Magazin.com - Mit Platz sechs in Jerez kann Alvaro Bautista endlich einen Haken hinter seine Pechsträhne machen. Zum ersten Mal in dieser Saison beendete der Spanier ein Rennen - und wie. Von Platz zehn gestartet, kämpfte er sich bis auf Rang sechs nach vorne und sorgte mit Ducati-Pilot Andrea Dovizioso für ein spannendes Duell bis zur Zielflagge. "Das Duell in der letzten Runde mit Dovizioso war aufregend: Gratulation an ihn, denn er hat die fünfte Position wirklich gut verteidigt", zeigte sich Bautista als fairer Verlierer.

Das Duell in der letzten Runde mit Dovizioso war aufregend: Gratulation an ihn, denn er hat die fünfte Position wirklich gut verteidigt.
Alvaro Bautista

Dabei begann das Rennen alles andere als vielversprechend. Es gelang einfach nicht, das richtige Setup für seine Honda für das Rennen zu finden. Tatsächlich kämpfte Bautista schon am Start mit dem Grip am Vorderrad und verlor die Front in mehreren Streckenbereichen. "Ich versuchte, meine Pace zu halten und auch als die Fahrer vor mir eine Lücke aufrissen, blieb ich ruhig", erinnerte sich der Spanier. "Später erholte ich mich und war in der Lage, sie zu überholen."

Über das gesamte Rennen war für Bautista aber klar: Nach drei Null-Nummern musste das Risiko in Grenzen gehalten werden, denn die erste Zielankunft hatte oberste Priorität. "Ich bin glücklich, den ersten Grand Prix der Saison beendet zu haben und hoffe, dass wir von nun an so konkurrenzfähig sein können, wie wir es während der Wintertests und dem ersten Rennen waren."


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