MotoGP - Yamaha will in Argentinien zurückschlagen

Strecke so schnell wie möglich verstehen

Nach dem katastrophalen Rennen in Texas sinnt Yamaha beim ersten Rennen in Termas de Rio Hondo auf Revanche.
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Motorsport-Magazin.com - Am Wochenende steht zum ersten Mal seit 1998 wieder ein Lauf in Argentinien im MotoGP-Kalender. Gefahren wird nicht mehr vor den Toren von Buenos Aires, sondern in Termas de Rio Hondo. "Es ist für alle ein neuer Kurs und wir müssen uns gut daran anpassen", meint Valentino Rossi. Ob die neue Strecke gut zur Yamaha passt, sei schwer zu sagen. "Nach den ersten Runden werden wir es wissen", hofft Rossi.

Mit der bisherigen Performance (Platz zwei in Katar, Platz acht in Texas) ist der "Doktor" zufrieden, auch wenn er beim letzten MotoGP-Rennen in Texas mit zerschlissenem Reifen auf Platz acht zurückfiel. Umso wichtiger sei es schnell wieder auf die Strecke zurückzukehren. Rossi freut sich auf den Auftritt in Argentinien. "Auf einem neuen Kurs anzutreten, ist immer aufregend!" Durch das Fehlen von Erfahrungen müsse man so schnell wie möglich das ideale Set-Up für das Bike finden und verstehen wie die Reifen arbeiten. "Wir werden die Daten analysieren und unser Bestes geben", so Rossi.

Jorge Lorenzos Frühstart in Austin - Foto: Movistar Yamaha

Für Jorge Lorenzo kommt es besonders darauf an, ein Rennen ohne Fehler zu bestreiten. Nach dem Sturz beim Saisonauftakt in Katar und dem Frühstart in Austin liegt der Mallorquiner nur auf Platz 16 der Fahrerwertung, 44 Punkte hinter WM-Leader Marc Marquez. "Das ist natürlich nicht der Start in die Saison, den ich mir erträumt habe", gibt Lorenzo zu. "Aber ich bin zuversichtlich, dass wir das Steuer herumreißen können." Die Ereignisse von Austin seien nicht leicht zu schlucken, aber er versuche positiv zu bleiben. "Ich denke nur an Argentinien und freue mich darauf, dort so früh wie möglich zu fahren."

Da die Strecke neu ist, müsse man sich ab Freitag rasch verbessern, ohne dabei in Hektik auszubrechen. "Wir müssen uns darauf konzentrieren, die beste Pace mit dem Bike zu finden", betonte Lorenzo. Da nur wenige Fahrer im Vorjahr in Argentinien getestet haben, erwartet er, dass es für alle Fahrer gleich schwierig sein wird, den Kurs zu lernen. "Ich hoffe, wir werden die Strecke genießen und ein gutes Resultat erzielen bevor es nach Europa geht. Ich komme mit viel Energie nach Argentinien."


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