MotoGP - Redding scheitert nur knapp an Q2

Beinahe-Sensation auf der Honda

Scott Redding konnte in Austin sogar Aleix Espargaro ins Schwitzen bringen. Am Sonntag wird es für die Fahrer der Open-Klasse aber härter.
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Motorsport-Magazin.com - Scott Redding verpasste eine kleine Sensation im Qualifying in Austin nur knapp. 0.074 Sekunden fehlten dem Briten am Ende von Q1 auf den zweiten Platz, der ihm einen Start in der finalen Session um die Pole Position eingebracht hätte.

"Ich hatte eine derartige Rundenzeit nicht erwartet", war Redding von seiner Leistung selbst überrascht. "Es lief heute aber alles leicht und locker von der Hand, sodass auch die Zeit ganz einfach da war. Ich bin froh, der schnellste Production Racer zu sein. Morgen wird es mit dem harten Reifen schwieriger."

Aspar-Duo wieder geschlagen

Wir hatten Elektronikprobleme, die uns wertvolle Zeit gekostet haben.
Nicky Hayden

Auf Nicky Hayden, der am Sonntag einen Platz hinter Redding starten wird, konnte er fast eine halbe Sekunde herausfahren. "Wir hatten Elektronikprobleme, die uns wertvolle Zeit gekostet haben. Es ist schade, dass es bei meinen Heim Grand Prix einfach nicht nach Plan läuft", ärgerte sich Hayden. "Das Gute ist, wir konnten im Qualifying um eine Sekunde zulegen. Hoffentlich finden wir morgen im Warmup noch etwas, damit wir den Fans eine gute Show liefern können."

Für seinen Teamkollegen Hiro Aoyama lief es noch schlechter, er wurde nur 16. im Qualifying. Der Japaner steckte das aber mit japanischer Gelassenheit weg: " Ich bin nicht beunruhigt, denn wir haben eine solide Basis für morgen. Das wird uns im Rennen helfen. Morgen ist der wichtigste Tag des Wochenendes, deshalb müssen wir konzentriert bleiben."

Abraham ahnt Schlimmes

Diese Strecke ist leider sehr anstrengend für die linke Schulter.
Karel Abraham

Etwas Angst vor dem morgigen Rennen hat Karel Abraham, der noch mit den Spätfolgen seiner Verletzung kämpft. "Diese Strecke ist leider sehr anstrengend für die linke Schulter. Das wird ganz schön hart morgen", sagte der Tscheche, der keinen reibungslosen Samstag hatte: "Es gab ein Problem am Heck, denn das Hinterrad stellte sich andauernd auf. Wir konnte das nur auf Kosten der Front in den Griff bekommen. Ich hatte einen kritischen Moment, in dem ich fast gestürzt wäre."

Über den vorletzten Rang ärgerte sich Danilo Petrucci. "Wir hatten Probleme mit dem Setup und es hätte keinen Sinn gemacht, heute zu viel zu riskieren. Ich mag es nicht aus der letzten Reihe zu starten, aber ich werde mein Bestes geben. Ich will zumindest ins Ziel kommen." Im Vorjahr gelang das dem Italiener nicht.


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