MotoGP - Rossi: großer Rückstand trotz Platz fünf

Wechselbad der Gefühle

Für Valentino Rossi lief der Trainingsfreitag in Austin durchwachsen. Zwar gewann er den Yamaha-internen Zweikampf, verlor jedoch reichlich Zeit auf die Spitze.
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Motorsport-Magazin.com - Der Auftakt zum zweiten Rennwochenende der MotoGP-Saison 2014 in Austin verlief für Yamaha-Superstar Valentino Rossi nur bedingt zufriedenstellend. Zwar verzeichnete der Italiener in 2:04.793 Minuten die fünftschnellste Tageszeit auf dem Circuit of the Americas - allerdings fehlten auf Dominator Marc Marquez bereits rund 1,3 Sekunden. Immerhin entschied der neunfache Weltmeister das teaminterne Duell gegen Vizeweltmeister Jorge Lorenzo für sich, weswegen Rossi durchaus auch mit positiver Stimmung aus den ersten beiden Sessions hervorgeht.

Ich bin mit dem fünften Platz für heute nicht komplett glücklich, denn ich sehe da noch Potential nach oben
Valentino Rossi

"Ich bin eigentlich ganz zufrieden mit dem heutigen Tag, denn mein Gefühl auf dem Bike ist schon früh am Wochenende ganz ordentlich", gibt der aktuell WM-Zweite zu Protokoll. Zwar müsse das Team noch in nahezu allen Bereichen Verbesserungen erzielen, jedoch sei die insgesamt gute Gesamtbalance der M1 eine solide Basis, auf der schnell Fortschritte aufgebaut werden können. Rossi mahnt sein Team dann auch zu einer deutlichen Steigerung: "Wir haben heute zwar viel Gutes gesehen, dennoch bin ich mit dem fünften Platz für heute nicht komplett glücklich, denn ich sehe da noch Potential nach oben. Ich kann definitiv in die Top-3 fahren und das muss für morgen unser erstes Ziel sein."

Natürlich muss ich jedoch auch meinen Fahrstil noch verändern und besser an diesen Kurs anpassen
Valentino Rossi

Probleme bereiten Rossi momentan noch die weichen Reifen, auf denen er es noch nicht geschafft hat, das gesamte Potential seiner Rennmaschine abzurufen. Da dieser jedoch für das Qualifying entscheidend sein dürfte, fordert der Yamaha-Pilot schnelle Ergebnisse. Jedoch schreckt er auch vor Selbstkritik nicht zurück. "Wir müssen jetzt bis zum Rennen viel und hart arbeiten und die Balance und das Setup noch weiter verbessern, sodass ich mit sämtlichen Reifentypen voll angreifen kann. Natürlich muss ich jedoch auch meinen Fahrstil noch verändern und besser an diesen Kurs anpassen. Nur so können wir morgen das Maximum abrufen. Dann werden wir schon einen besseren Überblick haben, wo wir an diesem Wochenende stehen."


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