MotoGP - Aspar-Piloten sehen Chancen in flüssigen Kurven

Langsame Passagen als Nachteil

Für Nicky Hayden und Hiroshi Aoyama auf ihren Honda-Production-Racern ist der Circuit of the Americas eine performancetechnische Berg- und Talfahrt.
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Motorsport-Magazin.com - Nach einem durchaus vielversprechenden Saisonauftakt in Katar mit den Rängen acht für Nicky Hayden und elf für Hiroshi Aoyama geht es für die Aspar-Piloten nun in Austin darum, ihre Leistungen zu bestätigen. "Das erste Rennen war für uns recht positiv. Zu Beginn des Wochenendes hatten wir noch Probleme, aber dann haben wir schnell Fortschritte gemacht. Das wollen wir nun fortsetzen", erklärt Aoyama.

Die Richtungswechsel sollten mir und dem Bike liegen.
Nicky Hayden

Hochmotiviert kommt natürlich Nicky Hayden zum ersten von zwei Grand Prix vor nordamerikanischem Publikum: "Ein Heimrennen ist immer etwas ganz besonderes." Mit dem Circuit of the Americas hat er aber noch eine Rechnung offen. "Austin ist eine großartige Strecke und absolut up to date. Sie ist sicher, lang und breit, aber im vergangenen Jahr bin ich dort nicht gut zurecht gekommen und war nie wirklich schnell, vor allem im ersten Abschnitt. Das muss sich in diesem Jahr ändern, auch wenn uns das häufige Herausbeschleunigen aus den langsamen Kurven nicht entgegen kommen wird. Dafür sollten die Richtungswechsel mir und dem Bike liegen", glaubt der Weltmeister von 2006.

Auch Aoyama sieht für sich und Hayden durchaus Chancen: "Wir sind alle erst zum zweitem Mal hier, das sollte also alles etwas ausgleichen. Der letzte Streckenteil mit seinen flüssigen Kurven sollte unserem Motorrad entgegenkommen." An seiner körperlichen Verfassung sollte der Japaner jedenfalls nicht scheitern. "Austin ist ein körperlich sehr fordernder Kurs, deshalb habe ich in der letzten Woche noch ein paar zusätzliche Trainingseinheiten eingelegt. Ich fühle mich also bereit", gibt sich Aoyama entschlossen.


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