MotoGP - McWilliams: Rossi motiviert Kampf gegen Youngsters

Umso jünger, desto besser

Valentino Rossi ist nach seinem legendären Zweikampf gegen Marc Marquez in Katar wieder in aller Munde. Jeremy McWilliams kann sich in ihn hineinversetzen.
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Motorsport-Magazin.com - Was war das für ein Duell zwischen Valentino Rossi und Marc Marquez beim Saisonauftakt in Katar! Schon lange nicht mehr hatte man den Mann mit der Nummer 46 derart motiviert und angriffslustig gesehen wie beim Auftakt zu seiner 19. Saison in der Weltmeisterschaft. Doch was treibt ihn zu diesen neuen Höhenflügen?

Es motiviert einen unglaublich, wenn man gegen die Youngsters kämpft.
Jeremy McWilliams

Jeremy McWilliams, ehemaliger Konkurrent Rossis und bei dessen Aufstieg in die Königsklasse bereits ein alter Hase, glaubt zu wissen, woran es liegt. "Ich kann mir genau vorstellen, welchen Adrenalinschub Rossi in diesem Duell mit Marquez bekommen hat. Umso jünger und entschlossener die Gegner sind, desto besser. Es motiviert einen unglaublich, wenn man gegen die Youngsters kämpft", erklärte der Brite im Gespräch mit motorsportmagazine.com. McWilliams selbst fightete bei Rossis erstem Triumph in der 500ccm-Klasse lange gegen den Doktor um den Sieg.

Ein Großer auf und abseits der Strecke

Für die Leistung Rossis beim Grand Prix von Katar, insbesondere im Zweikampf gegen Marc Marquez, ist McWilliams voll des Lobes: "Er hat ein paar ziemliche harte Manöver gegen Marquez geritten, aber sie waren alle sehr gut, sauber und präzise. Deshalb war es ein so tolles Rennen. Es hat uns allen gezeigt, dass Rossi immer noch ein Kämpfer ist und nicht einen Zentimeter herschenkt. Es war toll zu sehen, wie dieser alte Haudegen Marquez so richtig das Leben schwer gemacht hat. Hoffentlich geht es so weiter."

Der 177-fache Grand-Prix-Starter streut Rossi aber nicht nur für sein außergewöhnliches Talent auf der Rennstrecke Rosen, sondern lobt auch dessen Verhalten nach Niederlagen. "Mit Rossi konnte man immer super auskommen nach dem Rennen, auch wenn man ihn geschlagen hatte. Viele Piloten sind da anders, er war aber immer sehr freundlich und nett", erinnert sich der mittlerweile 49-Jährige.


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