MotoGP - Neue Software sprengt den Rahmen

Open Teams beschweren sich bei Technikchef

Alle Open Teams (abgesehen von Ducati) sprachen sich in Katar dafür aus, beim Standard-Magneti-Marelli-System zubleiben, da das Upgrade zu höheren Kosten führe.
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Motorsport-Magazin.com - Bevor der zweite Testtag in Katar begann, versammelten sich alle Open Teams beim Technikchef Corrado Cecchinelli, um gegen das Upgrade von Magneti Marelli zu protestieren. Schon beim zweiten Malaysia-Test konnten die Open Teams die neue Software testen. Allerdings fuhren nur die wenigsten damit. Ducati hatte das Upgrades bereits in ihre Open-Demosedici integriert. Für das Bike aus Bologna scheint der Fortschritt lohnenswert. Allerdings war am Samstag kein Vertreter von Ducati auf dem Losail International Circuit vertreten, da Andrea Dovizioso und Cal Crutchlow bereits beim Werkstest auf Phillip Island fuhren.

Alle anderen Open Teams sprachen sich deutlich gegen das Upgrade aus. Zweifelsohne sei die Software viel besser und würde eine Leistungssteigerung bringen, allerdings hätten die ehemaligen CR-Teams nicht genügend Zeit und Personal, um sich eingehend mit der Software zu beschäftigen und diese demnach erfolgsbringend anzuwenden. Laut MCN habe Jorge Martinez 'Aspar' geäußert, dass das Upgrade so umfangreich ist, dass er neues Personal beschäftigen müsse, das er von zusätzlichem Geld bezahlen müsste, das ein Open Team seiner Größe nicht habe. Die Open-Fahrer werden nun die ganze Saison 2014 über das Standard-System der Dorna verwenden. Ein weiteres Treffen in Jerez soll zukünftige Regelungen behandeln.


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