MotoGP - De Puniet: Daumen drücken für Suzuki-Wildcards

Meine Entscheidung, Testfahrer zu sein

Nach acht Jahren MotoGP tritt Randy de Puniet die Saison 2014 als Testfahrer für Suzuki an. Trotz seiner Entscheidung hofft er auf Wildcard-Renneinsätze.
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Motorsport-Magazin.com - Wenn am 4. Februar mit den Tests in Sepang die MotoGP-Saison offiziell eingeläutet wird, ist wie gewohnt auch Randy de Puniet am Start. Mit Suzuki, die bereits hart für ihren MotoGP-Einstieg 2015 arbeiten, offenbart sich für ihn allerdings spätestens Ende des Monats ein gänzlich anderes Bild als in den vergangenen Jahren. Nicht nur, dass der 32-Jährige nicht mehr an den dritten Tests in Losail Anfang März teilnehmen wird - auch beim Saisonauftakt in Katar wird wohl jede Spur des Franzosen fehlen.

Ich habe die Gerüchte bereits gehört, dass wir bei einigen Rennen möglicherweise mit Wildcards starten können
Randy de Puniet

"Es war meine eigene Entscheidung, als aktiver Fahrer zurückzutreten und ein Jahr mit Suzuki zu testen, bevor wir 2015 wieder angreifen wollen", verriet de Puniet gegenüber crash.net. "Für mich hat sich bisher ja aber noch gar nichts geändert." So fuhr er nicht nur die Tests im Anschluss an das letzte Rennen der vergangenen Saison in Valencia, sondern wird auch die ersten beiden Events in Sepang regulär absolvieren. "Wir haben eine ganze Reihe von Testläufen in Europa und Übersee für 2014 geplant und ich werde trotz der Pause vom aktiven Rennsport ziemlich beschäftigt sein."

Ganz aufgegeben hat der letztjährige Teamkollege von CRT-Dominator Aleix Espargaro die Hoffnung auf Racing-Action in dieser Saison jedoch nicht. "Ich habe die Gerüchte bereits gehört, dass wir bei einigen Rennen möglicherweise mit Wildcards starten können und drücke natürlich die Daumen, dass dies wahr wird." Zwar wird die Entscheidung von vielen Dingen - wie nicht zuletzt der Leistungsfähigkeit der Rennmaschine - abhängen, jedoch hofft de Puniet auf diesen 'Bonus'. "Ich will gerne im Rhythmus bleiben, scharf, schnell und mich ans Limit pushen. Da kämen mir einige Renneinsätze natürlich gerade recht."

Ich will gerne im Rhythmus bleiben, scharf, schnell und mich ans Limit pushen. Da kämen mir einige Renneinsätze natürlich gerade recht
Randy de Puniet

Dennoch bereut er seinen Schritt zurück nicht. "Für mich stand im Vordergrund, auf jeden Fall glücklich zu sein und das zu genießen, was ich tue. Das wird auch als Testfahrer bei Suzuki definitiv der Fall sein." Einen kleinen Traum wird sich de Puniet 2014 definitiv erfüllen - die acht Stunden von Suzuka der FIM World Endurance Championship. "Ich werde dieses Rennen bestreiten, für das ich schon immer geschwärmt habe, das ich aber zeitlich nie hinbekommen habe."

Zwar kenne er sein Team noch nicht, jedoch sei da Ziel klar: Mit Suzuki in Japan die Krone zu holen. "Das Rennen ist für Suzuki definitiv das Highlight des Jahres und da ich Suzuka liebe, ist das Event für mich doppelte Motivation." Auch ohne Wildcard-Starts besteht für de Puniet demnach die Chance auf einen erhofften 'Bonus'...


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