MotoGP - Aprilia liegt im Plan weit zurück

Verzögerungen durch Abgang Dall'Ignas

Schlechte Nachrichten für die Teams von Paul Bird Motorsport und Came Iodaracing. Aprilia hinkt bei der Weiterentwicklung des Motors weit hinterher.
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Motorsport-Magazin.com - Zwei Teams respektive vier Piloten stattet Aprilia 2014 in der MotoGP mit Motoren aus. Während man beim Rennstall von Came Iodaracing mit den Piloten Danilo Petrucci und Leon Camier das gesamte Bike von den Italienern erhält, bezieht Paul Bird Motorsport mit Michael Laverty und Broc Parkes nur den Antriebsstrang von Aprilia und setzt beim Rahmen erneut auf Marke Eigenbau.

Probleme gibt es nun aber für beide Teams. Bei Aprilia verzögert sich die Weiterentwicklung des Triebwerks massiv, wie PBM-Pilot Michael Laverty verrät: "Das Bike ist eigentlich noch völlig gleich wie bei den Testfahrten in Valencia im November. Bei den ersten beiden Tests in Sepang werden wir definitiv noch mit dem Vorjahresmotor fahren. Anfang März bei den Testfahrten in Katar werden wir dann hoffentlich schon das 2014er-Aggregat haben. Das große Upgrade mit pneumatischen Ventilen, dem neuen Getriebe und ein paar weiteren Details wird aber voraussichtlich erst im Juni kommen. Bei Aprilia hat sich leider durch den Abgang von Gigi Dall'Igna alles etwas verzögert."

Laut Laverty ein beträchtlicher Nachteil für die Fahrer auf den Aprilia-befeuerten Motorrädern: "Wir werden mit Motoren in die Saison starten, die in etwa denen von Aleix Espargaro und Randy de Puniet aus dem Vorjahr entsprechen. Das ist schon ein Fortschritt für uns, aber das große Upgrade würde uns auf eine Stufe mit den Production-Hondas bringen. Vor Juni wird das aber wie gesagt nicht passieren."


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