MotoGP - Crutchlow muss sich Rossi geschlagen geben

Knapp am Podium vorbei

Cal Crutchlow lieferte sich einen packenden Dreikampf mit Valentino Rossi und Alvaro Bautista, schlussendlich musste er sich aber dem Doktor geschlagen geben.
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Motorsport-Magazin.com - 116 Tausendstel fehlten Cal Crutchlow beim Großen Preis von Australien auf seinen fünften Podiumsplatz in dieser Saison. Nach einem spannenden Kampf gegen Valentino Rossi und Alvaro Bautista zog der Tech-3-Pilot schließlich gegen den italienischen Altmeister den Kürzeren. "Es ist schade, dass ich heute nicht den Sprung auf das Podium geschafft habe, aber ich wäre ohnehin nur dort gewesen, weil Marc disqualifiziert wurde. Ich bin dennoch zufrieden, denn ich bin sehr gut gefahren. Mein Problem war wieder einmal der Start. Daran muss ich arbeiten denn er war heute wieder einmal nicht akzeptabel", ärgerte sich Crutchlow.

Das war ein sehr harter aber fairer Kampf mit Vale und Alvaro.
Cal Crutchlow

Doch der Brite wollte nicht alles schwarz sehen: "Auf der positiven Seite war ich im Rennen sehr konstant und deutlich schneller als ich nach den ganzen Reifenproblemen erwartet hatte. Es war toll so nah an Valentino mit der Werks-Yamaha dran zu sein und es hat eine Menge Spaß gemacht. Das war ein sehr harter aber fairer Kampf mit ihm und Alvaro. Ich dachte, es wäre noch eine Runde mehr zu fahren, denn ich habe mein Pitboard nicht gesehen, weil ich so knapp an Valentino dran war. Ich wäre gerne am Podium gewesen, aber der vierte Platz ist mein bestes Ergebnis seit einigen Rennen. Hoffentlich können wir in Japan ähnlich stark sein."

Mit Bradley Smith fuhr auch der zweite Pilot im Rennstall von Herve Poncharal unter die ersten Sechs. "Platz sechs ist ein sehr gutes Resultat und ich habe erneut einen sehr guten Start erwischt. Es war toll in der ersten Rune so weit vorne zu sein und ich konnte in der Anfangsphase viel von den erfahreneren Piloten lernen. Unser Setup war eigentlich nicht gut genug um unter die Top-6 zu fahren, aber ich habe mein Bestes gegeben", stellte Smith klar. Der Rookie zeigte sich nach den Querelen der letzten Tage erleichter: "Ich habe im ersten Run meinen Hinterreifen beschädigt, deshalb war ich nach dem Stopp etwas vorsichtiger. Es war kein einfaches Wochenende mit dem ganzen Drama und der Verwirrung um die Reifen, aber mein Team ist immer ruhig und konzentriert geblieben. Es ist schön, ihnen heute mit meinem ersten Top-6-Ergebnis seit langer Zeit etwas zurückzugeben."


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