MotoGP - Hayden rechnet sich mit Honda gute Chancen aus

Kann immer noch konkurrenzfähig sein

Nicky Hayden wechselt zum Aspar-Team und wird dort im nächsten Jahr einen Honda-Production-Racer pilotieren, aus dem Aprilia-Projekt wurde nichts.
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Motorsport-Magazin.com - Nach fünf Saisons bei Ducati kehrt Nicky Hayden den Roten den Rücken und feiert ein Comeback bei Honda. Dort begann der US-Amerikaner seine MotoGP-Karriere, stand sechs Jahre unter Vertrag und krönte sich 2006 zum Weltmeister. "In der Vergangenheit konnte ich mit Honda großartige Resultate einfahren. Ich war immer ein Honda-Typ und habe schon lange ein gutes Verhältnis zu Honda US. Selbst während meiner Zeit bei Ducati habe ich weiterhin Honda-Motocrossmaschinen gekauft, denn ich mag das Unternehmen und sie bauen gute Motorräder. Es ist etwas Besonderes zurückzukehren, aber auch, dass Honda mich nach fünf Jahren wieder zurück wollte", freute sich Hayden.

Dabei hatte es zunächst so ausgesehen, als würde der dreifache Grand-Prix-Sieger im Rennstall von Jorge Martinez eine Aprilia pilotieren, doch nach dem Abgang von Projektleiter Gigi Dall'Igna in Richtung Ducati verließ den spanischen Teambesitzer das Vertrauen in die Pläne des italienischen Herstellers. "Ich habe meinen Schwestern schon gesagt, dass ich nächstes Jahr für Aprilia fahren werde, denn sie erfahren so etwas nicht gerne im Internet. Es war noch nichts unterschrieben aber es sah alles danach aus, dass es so sein würde. Die Dinge können sich aber sehr schnell ändern und hier stehe ich nun, vor meiner Rückkehr zu Honda und bin glücklich darüber", erklärte der Mann aus Kentucky.

Es ist schön zu sehen, dass Leute immer noch an mich glauben.
Nicky Hayden

So wird Hayden 2014 also einen Honda-Production-Racer im Aspar-Team pilotieren. Eine Tatsache, mit der er scheinbar sehr gut leben kann: "Wenn ein Vertrag nicht verlängert wird und am Ende bekommst du eine Honda, dann ist das nicht schlecht gelaufen. Es ist schön zu sehen, dass Leute immer noch an mich glauben und mich unterstützen wollen. Auch wenn ich schon 32 Jahre bin fühle ich mich nicht alt. Ich glaube, dass ich immer noch konkurrenzfähig sein kann und weiß es sehr zu schätzen, dass Menschen zu mir halten."

Er selbst glaubt jedenfalls daran, im kommenden Jahr starke Leistungen zeigen zu können: "Ich muss an das Projekt glauben und Honda denkt, dass wir damit konkurrenzfähig sein werden. Es ist ein bisschen ein Sprung ins Ungewisse, aber ich bin selbstbewusst und habe Vertrauen zu Honda. Das Bike wird ein paar Einschränkungen haben, aber ich bin mir sicher, dass wir schnell sein werden."


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