MotoGP - So steht es um die Verträge der Deutschen

Drei Piloten schon auf sicherer Seite

Stefan Bradl hat seinen Kontrakt für 2014 in der Tasche. Wie steht es um die anderen Deutschen?
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Motorsport-Magazin.com - Sieben Deutsche fahren in dieser Saison in den drei Klassen der Motorrad-WM. Doch wie viele werden es nächste Saison sein? Motorsport-Magazin.com hat sich im Fahrerlager umgehört.

Sicher: Bradl, Cortese, Öttl

Safe! Bradl hat sein Motorrad für 2014 - Foto: LCR Honda

Stefan Bradl konnte vor wenigen Wochen die gute Nachricht verkünden, dass er auch 2014 eine werksunterstütze Honda unter der Flagge von LCR fahren wird. "Ich bin glücklich mit Lucios Team weiterarbeiten zu können, denn wir kennen uns mittlerweile sehr gut und haben eine professionelle und freundschaftliche Atmosphäre im Team aufbauen können. Das erlaubt mir, in jedem Rennen hundert Prozent zu geben", freute sich der Bayer Mitte August über seine Vertragsverlängerung.

Dass die deutsche Flagge auch in den beiden anderen Klassen im Paddock wehen wird, dafür sorgen Sandro Cortese, der mit Dynavolt Intact GP erneut in der Moto2 antreten wird und Philipp Öttl, der weiterhin für Tec Interwetten Moto3 Racing eine zweite Saison in der untersten Klasse bestreiten wird. "Das Projekt war von vornherein auf zwei Jahre ausgelegt, daran hat sich nichts geändert", versicherte Öttl in Brünn.

Folger, Schrötter, Alt, Finsterbusch: Wo führt die Reise hin?

Ich würde natürlich gerne bleiben, es ist ein super Team mit sehr viel Erfahrung und die Kommunikation ist auch optimal.
Jonas Folger

Jonas Folger dürfte ob seiner guten Platzierungen auch 2014 einen Platz in der Moto3 finden. Ob das aber beim erfolgreichen Aspar-Team sein wird, steht noch nicht fest. "Ich weiß noch gar nichts und es werden noch ein paar Rennen vergehen, ehe ich etwas Konkretes sagen kann", sagte der Bayer, der aber klarstellt: "Ich würde natürlich gerne bleiben, es ist ein super Team mit sehr viel Erfahrung und die Kommunikation ist auch optimal."

Die Zukunft seiner Landsleute Florian Alt und Toni Finsterbusch (beide fahren bei Kiefer Racing) ist hingegen ungewisser. Im Interview mit Motorsport-Magazin.com äußerte Teamchef Stefan Kiefer zuletzt Kritik an seinen jungen Fahrerduo. "Sportlich war das bisher definitiv nicht ausreichend und es wurde nicht das gezeigt, was wir erwartet hatten", stellte er klar. "Wir sind mit beiden Fahrern in Kontakt, haben aber auch Gespräche mit anderen Piloten. Hier wird vor Misano aber nichts Konkretes zu erwarten sein."

Bleibt noch Marcel Schrötter, der sich sein Motorrad in dieser Saison erst im Februar durch eine Finanzspritze in letzter Sekunde sichern konnte. Auch er würde gerne in seiner Klasse Moto2 weiterfahren. "Mein Manager führt Gespräche mit mehreren Teams um sicherzugehen, dass wir nächstes Jahr ein gutes Team haben. Es ist aber noch sehr früh und ich weiß noch nichts", sagte Schrötter, der nicht mehr so lange warten will wie in diesem Jahr: "Bevor die Saison zu Ende ist, hätte ich gerne Gewissheit über meine Zukunft:"


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