MotoGP - Stoner vor 4-Rad-Debüt

Ein bisschen nervenaufreibend

Casey Stoner verließ mit 27 Jahren die große Bühne der MotoGP. Doch Ruhe ist für den Australier ein Fremdwort. Sein 4-Rad-Debüt steht unmittelbar bevor.
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Motorsport-Magazin.com - Das 4-Rad-Debüt des ehemaligen MotoGP-Stars Casey Stoner steht unmittelbar bevor. Nachdem im Januar bekannt wurde, dass der Australier in dieser Saison mit V8-Tourenwagen starten wird, steht der Auftakt am Donnerstag an. Dabei begibt sich Stoner auf komplett neues Terrain. Nicht nur, dass er erstmals einen vierrädrigen Untersatz im Renntrimm bewegen wird, ist für den 27-Jährigen neu. Sein Debüt findet auf dem unerbittlichen Straßenkurs im Victoria Park in Adelaide statt.

Es ist ein bisschen nervenaufreibend. Es ist etwas total Fremdes für mich, alleine in einem Auto - auf jeder Seite von Mauern umgeben - Rennen zu fahren.
Casey Stoner

Genau diese Tatsache bereitet Stoner noch ein wenig Kopfzerbrechen, konnte er seinen Holden bislang nur auf dem Queensland Raceway, einer permanenten Rennstrecke, testen: "Es ist ein bisschen nervenaufreibend. Es ist etwas total Fremdes für mich, alleine in einem Auto - auf jeder Seite von Mauern umgeben - Rennen zu fahren. Es ist etwas, was für mich nicht selbstverständlich ist, aber ich will da raus gehen und Spaß haben."

Casey Stoner im V8 Supercar: (2:00 Min.)

Ungeachtet dieser Bedenken freute sich der ehemalige Honda-Pilot trotzdem auf sein Debüt: "Ich kann es nicht erwarten. Es ist aufregend jetzt endlich die Chance zu kriegen an einem Rennwochenende teilzunehmen, nachdem ich so viel Zeit hatte, darüber nachzudenken." Der Australier freute sich besonders, dass bisher alles so problemlos verlaufen sei und wusste, wem er die gute Vorbereitung zu verdanken hat. "Das Team hat mir bei allem bestmöglich geholfen", so der V8-Neuling.

In erster Linie will ich es genießen, aber wie ihr wisst, bin ich ein Wettkampf-Typ. Ich werde da rausgehen und dann werden wir sehen, was dabei herauskommt.
Casey Stoner

Auch wenn der ehemalige Motorradweltmeister mit einem Topteam in die Dunlop V8 Supercar Serie startet, will er sich nicht zu einer konkreten Aussage hinsichtlich seiner Zielsetzung hinreißen lassen. "Ich habe keine Idee wo wir landen werden", gab er sich noch bedeckt. "In erster Linie will ich es genießen, aber wie ihr wisst, bin ich ein Wettkampf-Typ. Ich werde da rausgehen und dann werden wir sehen, was dabei herauskommt." Zu diesem Zeitpunkt gäbe es einfach noch keine stichhaltigen Ziele, das Lernen steht zunächst einmal im Vordergrund.


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