MotoGP - Hondas Nakamoto über die CRT-Kundenmotorräder

Die Preisgrenze ist noch ein Problem

Shuhei Nakamoto gab einen ersten Einblick in die Entwicklung der CRT-Kundenmotorräder, die Honda ab 2014 zur Verfügung stellen soll.
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Motorsport-Magazin.com - Am finalen Testtag in Malaysia nahm sich HRC in Vertretung durch Shuhei Nakamoto die Zeit, um ein kleines Update in Sachen Entwicklung der CRT-Kundenmotorräder zu geben. Ab 2014 soll Honda fünf Maschinen zur Verfügung stellen, die von den CR-Teams dann gekauft werden können. Dabei scheint bislang die größte Herausforderung zu sein, das Preislimit von einer Million Euro einzuhalten.

Wir nehmen noch einige Änderungen am Motor und am Chassis vor
Shuhei Nakamoto

"Es ist nicht so leicht, dieses Limit einzuhalten, weshalb unser Entwicklungsplan auch ein wenig im Verzug ist", erklärt der Japaner. "Wir müssen auch die Wartung für eine gesamte Saison gewährleisten, also nehmen wir nun noch einige Änderungen am Motor und am Chassis vor."

Die CRT-Kundenmotorräder werden im Gegensatz zu den vier reinen Prototyp-Maschinen eine Standardübersetzung haben und keine pneumatischen Ventile. "Für das Chassis haben wir Gespräche mit Öhlins (Aufhängung) aufgenommen und wir Verhandeln für die Bremsen auch mit Brembo und Nissin. Wir haben begonnen, die Maschine zu bauen, und der Motor wird bereits auf dem Prüfstand getestet. Wir werden die Maschine für die kommende Saison fertig bekommen."

Bei den Testfahrten in Brünn, im August, sollte das Bike erstmals auf die Strecke gehen, doch durch die Zeitverzögerung wird es nun eher der Abschlusstest in Valencia.


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