MotoGP - Keine krassen Gegensätze für Ben Spies

Ianonne merkte die Anstrengung

Bei Pramac Racing konnte man am zweiten Testtag die Zeiten verbessern, ein gutes Gefühl mit der Ducati erzielen und zudem hielt die Schulter von Ben Spies.
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Motorsport-Magazin.com - Ben Spies zeigte sich auch nach dem zweiten Testtag in Sepang wenig überrascht, alles sei so gelaufen, wie er es erwartet hätte, abgesehen von seinen Schulterschmerzen, die früher auftraten als erwartet. Der Texaner beschloss den Tag als 13. und konnte seine Rundenzeit dabei um 2 Sekunden verbessern.

"Ich kann durch meine Schulter noch nicht so viel Druck machen, wie ich es gern hätte, und ich kann auch nicht da bremsen, wo ich gerne würde, damit muss ich aber klar kommen. Momentan müssen wir noch etwas langsam machen. Von gestern auf heute fühlt sich meine Schulter aber besser an, das ist schon mal etwas."

Momentan macht es mir wirklich Spaß, sie zu fahren, sie ist toll und echt schnell.
Ben Spies

Spies konnte aufgrund seiner Verletzung vier Monate nicht fahren, nicht einmal Motocross, weshalb er die Beanspruchung der Muskeln nach zwei Testtagen deutlich zu spüren bekommt. Zu seiner Leistung mit der Ducati sagte er: "Wenigstens konnten wir uns etwas verbessern, der Rückstand ist geringer geworden, mir fehlt nicht mehr eine ganze Welt bis zu den Jungs, die auf der gleichen Maschine sitzen.

Die Ducati macht derweil nicht den schlechtesten Eindruck auf Spies, trotz der Zeiten. "Der Unterschied zwischen der Ducati und Yamaha ist gar nicht wie ich es erwartet hatte. Es sind keine krassen Gegensätze. Momentan macht es mir wirklich Spaß, sie zu fahren, sie ist toll und echt schnell. Ich will auch nicht zu viel umbauen. Wir wissen, dass wir noch langsam sind, aber das liegt ja auch an mir, ich kann nicht 100 Prozent geben. Der Test jetzt ist dafür da, ein Gefühl für die Maschine zu bekommen, und wenn wir zurück kommen, dann können wir versuchen, um Rundenzeiten zu fahren."

Teamkollege Andrea Iannone hatte ebenfalls das Gefühl, einen bessern Testtag zu haben, obwohl der Italiener sich hinter Spies auf Rang 15 einordnen musste. "Es lief schon besser, ich konnte mich um 1.5 Sekunden steigern. Ich verstehe die Maschine schon etwas mehr und ich konnte auch mein Gefühl mit ihr verbessern."

Der Abstand zur Spitze ist Iannone aber noch viel zu groß, mit 2.6 Sekunden Rückstand auf Dani Pedrosa war er nicht glücklich. Zudem gab der 23-Jährige zu, nach den ersten zwei Tagen schon recht kaputt zu sein. "Wie es morgen wird, weiß ich noch nicht, ich bin recht müde. Ich denke aber, dass ich mich noch ein wenig weiter verbessern kann."


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