MotoGP - Hayden tut Preziosis Abschied leid

Gebe ihm keine Schuld

Filippo Preziosis Abschied aus der Ducati-Rennabteilung ist für Nicky Hayden schade. Er ist aber durchaus gespannt, was Bernhard Gobmeier so vorhat.
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Motorsport-Magazin.com - Nicky Hayden findet es schade, dass der bisherige technische Verantwortliche Filippo Preziosi nicht mehr Teil der Rennabteilung von Ducati ist. Der Italiener war Ducati Corse Generaldirektor und zeichnete für die technische Richtung der MotoGP-Maschinen verantwortlich, musste nach dem Ende der vorigen Saison und der gescheiterten Zusammenarbeit mit Valentino Rossi aber in die Serien-Abteilung wechseln. Ein Grund dafür war, dass die Ducati Desmosedici sich nicht wie gewünscht weiterentwickelte, was Audi, den neuen Besitzer des Herstellers, dazu brachte, einige Änderungen vorzunehmen.

So gibt es mit Bernhard Gobmeier nun einen neuen Chef in der Rennabteilung und Paolo Ciabatti ist neuer MotoGP Projektdirektor, nachdem er Alessandro Cicognani ersetzt hat. Hayden vermisst vor allem Preziosi. "Ich hatte eine tolle Beziehung zu ihm, aber wir holten zuletzt nicht die Ergebnisse. Wenn ihr aber darauf wartet, dass ich auf irgendwen oder sogar ihn mit dem Finger deute, dann wird das nicht passieren. Ich will nicht, dass Leute von außerhalb denken, er war das Problem, aber leider muss irgendwer den Kopf hinhalten. Er war ein wichtiger Teil des Teams", sagte Hayden MCN.

Nun ist der Amerikaner darauf gespannt, wie die Arbeit mit Gobmeier läuft. Er verspricht sich einiges vom neuen Mann an der Spitze. "Ich bin offen für Herrn Gobmeiers Ideen. Filippo war mit dieser Maschine toll, aber wir kamen einfach nirgendwo hin. Wie Herr Gobmeier gesagt hat, es ist nicht so, als wäre Filippo völlig weg vom Fenster. Er ist immer noch bei Ducati und er ist nach wie vor für Ratschläge zu haben", erklärte Hayden.


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