MotoGP - Pedrosa am Mittwoch in Valencia Schnellster

Marquez mit starkem Debüt

Der Testmittwoch in Valencia war zwar nicht ideal, er bot am Ende aber brauchbare Bedingungen. Dabei fuhr Dani Pedrosa gut und Marc Marquez lernte schnell.
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Motorsport-Magazin.com - Es sah auch am Mittwoch beim MotoGP-Test in Valencia lange nicht danach aus, als ob vernünftig getestet werde könnte, doch am Nachmittag hatte das Wetter ein Einsehen und ließ Runden auf einer einigermaßen trockenen Strecke zu. Das bedeutete auch, es herrschte Fahrbetrieb und während Yamaha nach seiner Abreise Richtung Aragon feststellen musste, dass es dort auch schlechtes Wetter geben kann und deswegen kaum fahren konnte, war in Valencia vor allem gegen Ende einiges los. Die Bestzeit hielt schließlich der mit einer 2013er-Honda bestückte Dani Pedrosa in 1:32.322 Minuten, interessanter war aber, dass sein Teamkollege Marc Marquez ebenso sein MotoGP-Debüt gab wie der Brite Bradley Smith

Bradley Smith durfte erstmals Hand anlegen - Foto: Milagro

Dabei hinterließen beide einen soliden Eindruck, wobei Marquez besonders schnell zu lernen schien. Sein Honda-Team hatte ihn lange an der Box warten lassen, erst als sich eine trockene Linie abzeichnete, durfte Pedrosa einmal als Vorauskommando auf die Strecke, um zu schauen, ob sein Rookie-Teamkollege endlich auch fahren darf. Um 15:30 Uhr durfte er und legte nach und nach zu. Zwar war er am Ende rund 1,1 Sekunden langsamer unterwegs als Pedrosa, doch angesichts des Erfahrungsunterschieds zwischen den beiden Spaniern war das ein beachtlicher Einstand - der Unterschied waren sieben Saisonen vs. 28 Runden.

Crutchlow vor Bradl Zweiter

Smith hatte schon früher auf die Strecke gedurft und dadurch ein paar Kilometer mehr zurückgelegt als Marquez, am Ende des Tages war er auf seiner Satelliten-Yamaha rund neun Zehntelsekunden langsamer gewesen als sein Rookie-Kollege auf der Werkshonda. Auf Teamkollege Cal Crutchlow hatte Smith rund 1,9 Sekunden verloren. Crutchlow war auf dem zweiten Tagesrang gelandet und hatte dort rund vier Zehntelsekunden Rückstand auf Pedrosa, der dritte Rang ging mit einer weiteren Zehntel Abstand an Stefan Bradl. Nicky Hayden verlor 0,634 Sekunden auf die Spitze und war damit Vierter, hinter Alvaro Bautista folgte Haydens Teamkollege Andrea Dovizoso auf sechs.

Dann erschien bereits Marquez in der Zeitenliste, Ducati-Tester Michele Pirro wurde mit Ben Spies' zukünftiger Maschine Achter, es folgte Pramac Ducati Pilot Andrea Iannone auf neun und Randy de Puniet mit der CRT-Aprilia auf zehn. Für Smith blieb vorerst der elfte Rang, Karel Abraham, Danilo Petrucci, Hector Barbera und Aleix Espargaro belegten die letzten Plätze.

Die Testzeiten vom Mittwoch in Valencia

Position - Fahrer - Team - Rundenzeit - Rückstand - beste Runde/Gesamtrunden
1. PEDROSA, Dani - Repsol Honda Team - 1:32.322 25/30
2. CRUTCHLOW, Cal - Monster Yamaha Tech 3 - 1:32.671 +0.349 28/28
3. BRADL, Stefan - LCR Honda MotoGP - 1:32.813 0.491 21/25
4. HAYDEN, Nicky - Ducati Team - 1:32.956 +0.634 33/33
5. BAUTISTA, Alvaro - Honda Gresini - 1:33.109 0 +0.787 25/26
6. DOVIZIOSO, Andrea - Ducati Team - 1:33.238 +0.916 30/31
7. MARQUEZ, Marc - Repsol Honda Team - 1:33.403 +1.081 27/28
8. PIRRO, Michele - Pramac Racing Team - 1:33.625 +1.303 51/51
9. IANNONE, Andrea - Pramac Racing Team - 1:33.833 +1.511 52/56
10. DE PUNIET, Randy - Power Electronics Aspar - 1:34.081 +1.759 28/30
11. SMITH, Bradley - Monster Yamaha Tech 3 - 1:34.538 +2.216 42/43
12. ABRAHAM, Karel - Cardion AB Motoracing - 1:35.309 +2.987 21/25
13. PETRUCCI, Danilo - Came IodaRacing Project - 1:35.403 +3.081 26/26
14. BARBERA, Hector - Avintia Blusens - 1:39.248 +6.926 25/26
15. ESPARGARO, Aleix - Power Electronics Aspar - 1:43.517 + 11.195 35/40


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