MotoGP - Rossi: Stoner fährt in Australien wie ein Gott

Schwebend zu den Bestzeiten

Auch wenn er nicht sein bester Freund ist, so muss Valentino Rossi anerkennen, dass Casey Stoner auf Phillip Island in einer ganz eigenen Liga fährt.
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Motorsport-Magazin.com - Der Anblick von Casey Stoner auf einer heißen Runde auf Phillip Island ist auch 2012 etwas, das kein Zweirad-Fan verpassen sollte und selbst Valentino Rossi ist beeindruckt davon, wie der Australier bei seinem letzten Heimrennen als MotoGP-Fahrer zu Werke geht. "Er fährt hier wie ein Gott. Aus rein sportlicher Sicht tut es mir leid, dass er aufhört", erklärte Rossi, der sonst nicht oft auf der Seite Stoners steht.

Der Ducati-Pilot war der Meinung, dass der Australier nur durch das Selbstvertrauen auf der Strecke eine halbe Sekunde pro Runde extra herausholt, wobei die Maschine durchaus auch gut läuft. "Ich bin Pedrosa ein wenig gefolgt und ich sah, dass die Honda einen Unterschied macht, wo die Traktion besonders wichtig ist. Ich denke, das bringt drei oder vier Zehntel. Sogar Dani schafft beeindruckende Slides, er kann an wichtigen Stellen die PS auf die Strecke bringen", sagte der neunfache Weltmeister.

Stoner ist dennoch eine Liga höher anzusiedeln, das war auch Rossi klar. "Es ist sein letztes Heimrennen, nachdem er die letzten fünf Mal hier gewonnen hat. Er schwebt im Moment in der Luft. Stoner will wirklich gewinnen und es ist nicht nur die Maschine, die ihm hilft." Angesichts seiner beeindruckenden Drifts durch Kurve drei, die mittlerweile Stoner Corner heißt, fand es Rossi auch richtig, dass sie seinen Namen trägt. "Er verdient es, dass die Kurve nach ihm benannt wird; und wenn es nur deswegen ist, wie er dort durch driftet. Er ist dort 20 bis 30 Meter vor allen anderen auf dem Gas, stellt die Maschine schräg und ist in der ganzen Beschleunigungsphase schneller."


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