MotoGP - Bautista: Setup-Probleme lösen

Wie ein zweites Heimrennen

Nach einem durchwachsenem Wochenende in Aragon stehen für das Gresini-Team vor allem Setup-Arbeiten beim zweiten Heimrennen im japanischen Motegi an.
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Motorsport-Magazin.com - Wegen des schlechten Wetters in Aragon war es für die Piloten nicht leicht, ein richtiges Setup herauszuarbeiten. Besonders Alvaro Bautista, der neue Teile für sein Motorrad erproben wollte, hatte darunter zu leiden. "Wir waren im Training zu keinem Zeitpunkt in der Lage, so zu arbeiten, wie wir das mit dem neuen Material von Showa wollten", zeigt sich Bautista enttäuscht.

Der Spanier hatte im Qualifying dabei vor allem damit zu kämpfen, dass er kein Gefühl für den Vorderreifen bekam und das Motorrad auf der Hinterachse sehr unruhig war. Bis zum Rennen konnten diese Probleme nicht mehr behoben werden, was nun in Motegi geschehen soll. "Wir müssen eine Menge am Bike arbeiten, was das Bremsen angeht, das ist der wichtigste Faktor in Motegi", weiß Bautista. Neben den wichtigen Bremsphasen sind aber auch noch andere Qualitäten gefordert: "Du brauchst eine gute Traktion am Kurvenausgang. Das sollte unserer Maschine entgegenkommen, weil sie eine hervorragende Beschleunigung hat", erklärt der WM-Siebte.

Große Tradition in Japan

Ein besonderes Rennen ist es für das ganze Gresini Team, schließlich ist der Twin Ring die Heimstrecke des Motorradherstellers Honda. Doch nicht nur deshalb bezeichnet Teambesitzer Fausto Gresini Japan als zweite Heimat: "Wir haben eine enge Beziehung zu den Leuten in Japan weil wir über die Jahre ein paar japanische Fahrer in unserem Team hatten. Das ist ein weiterer Grund, wieso ich mich darüber freue, hierher zu kommen."

Michele Pirro, der mit seinem Claiming-Rule-Bike Rang 16 in der Gesamtwertung belegt, hadert vor dem ersten von drei aufeinander folgenden Übersee-Rennen wie sein Teamkollege mit dem vorangegangenen Grand Prix in Spanien: "Unglücklicherweise waren die Bedingungen in Aragon katastrophal und haben die Arbeit, die wir nach dem fantastischen Wochenende in Misano geplant hatten, ruiniert." Auch wenn Motegi aufgrund der Charakteristik nicht zu seinen Lieblingsstrecken zählt, will Pirro wieder voll angreifen: "Es ist eine technisch anspruchsvolle Strecke. Obwohl sie nicht zu meinen Favoriten gehört, werde ich das Maximum geben." Das angestrebte Ziel formuliert der Italiener klar: "Wir müssen versuchen, die Lücke zu den Top-CRT-Bikes zu schließen."


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