MotoGP - Hayden tat es um die Maschine leid

Absprung war keine Option

Nicky Hayden litt nach seinem Sturz in Aragon vor allem mit seiner Maschine. Er war aber dankbar, dass er selbst heil geblieben war.
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Motorsport-Magazin.com - Nicky Hayden hatte nach dem Rennen am Sonntag in Aragon nur ein Thema abzuhandeln, und das war sein Abflug kurz nach Beginn. Dem Amerikaner war trotz des wilden Sturzes über die Absperrung nichts weiter passiert, weswegen er auch schon wieder ein wenig scherzen konnte. Losgegangen war die ganze Sache kurz nach dem Start. So war er trotz eines durchdrehenden Hinterrads an Valentino Rossi und Jonathan Rea vorbeigekommen, aber dann funktionierte seine Hinterbremse nach der ersten halben Runde nicht mehr richtig.

"Vielleicht habe ich sie überhitzt. Ich wollte die Gruppe vor mir aber in Sichtweite halten, doch ich pushte die Front in der letzten Kurve zu viel. Ich konnte das Motorrad wieder aufrichten, aber ich kam schnell auf die Mauer zu. Ich dachte, ich würde mit dem Kopf zuerst aufschlagen, wenn ich abspringe, also ließ ich direkt vor dem Einschlag los. Es tut mir leid, dass ich die Maschine zerlegt habe, doch ich bin dankbar für die tolle Sicherheits-Ausrüstung und dass ich OK bin", sagte Hayden.


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