MotoGP - Suzuki plant Wiedereinstieg für 2014

Management muss noch zustimmen

Satoru Terada, der MotoGP Projektleiter bei Suzuki, hat große Pläne und rechnet fest mit dem Wiedereinstieg in zwei Jahren.
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Motorsport-Magazin.com - Suzuki will in die MotoGP zurückkehren, allerdings erst ab 2014 und ohne Wildcard-Einsätze im nächsten Jahr. Das Projekt braucht allerdings noch eine offizielle Bestätigung vom Suzuki Management. Projektleiter Satoru Terada sagte bei Motosprint: "Eine Rückkehr 2014 ist unser Ziel: Wir arbeiten hart darauf hin. Ich muss sagen, dass wir bisher keine offizielle Bestätigung haben, denn die finale Entscheidung trifft das Management, denn von denen kommt auch das Budget."

2014 ist ein realistischeres Ziel. Wir wollen alles gut machen und das braucht etwas Zeit
Satoru Terada

Laut Terada würden die Entscheidungen auf oberstem Level getroffen, die Rennabteilung hätte da nicht viel zu melden. "Nach einer Reflexion hat das Spitzenmanagement jetzt aber auch verstanden, dass wir wieder starten können. Suzuki hat eine lange Geschichte im Grand-Prix-Racing, sie sind praktisch immer gefahren und niemandem gefiel die Entscheidung, das MotoGP-Projekt Ende 2011 zu unterbrechen."

Der Projektleiter erklärte zudem, dass es Ziel sei, für 2014 ein komplett neues Motorrad zu bauen und von Anfang an damit konkurrenzfähig zu sein. "2014 ist ein realistischeres Ziel. Wir wollen alles gut machen und das braucht etwas Zeit. Wir beginnen mit einem neuen Konzept, auch weil wir den Motor neu designt haben und das bedeutet eine komplette Änderung des ganzen Projekts." Wildcard-Starts schließt Terada aus. "Wenn wir entscheiden, Rennen zu fahren, dann werden wir das mit einem Eintrag in die Meisterschaft tun - von Beginn an. Wir haben kein Interesse daran, mit Wildcard-Starts zu testen."

Von der Leistung des Prototypen sei Terada noch nicht sehr begeistert. "Noch nicht, aber wir hatten zu diesem Zeitpunkt auch keine außergewöhnlichen Ergebnisse erwartet. Wir haben erst angefangen und werden 2014 wieder Rennen fahren, also haben wir noch Zeit. [Das Bike ist] noch immer ein Prototyp, in dem Sinne, dass es dafür genutzt wird, um Daten zu sammeln, um das definitive Bike zu bauen, das, mit dem wir in der Klasse einsteigen werde. Wichtig ist allerdings, dass die Leidenschaft für Motorradrennen noch in uns steckt. Wir machen alles, was möglich ist, um den Zeitrahmen [2014] einzuhalten."


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