MotoGP - Lorenzo selbstbewusst nach Assen

Rückkehr auf die Spies' Siegstrecke

Für die Yamaha-Jungs Jorge Lorenzo und Ben Spies steht mit Assen eine der Lieblingsstrecken auf dem Programm und beide wollen mindestens auf das Podium.
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Motorsport-Magazin.com - Für die MotoGP geht es ab diesem Wochenende in die heiße Sommerphase mit einem Marathon an Rennen. Auftakt bildet der GP in Assen, eine Stätte an die sich Yamaha-Sorgenkind Ben Spies sicher gern erinnert, denn der Texaner konnte 2011 sein erstes MotoGP-Rennen überhaupt in den Niederlanden gewinnen. Zudem lief es zuletzt in Silverstone besser, kein Wunder also, dass Spies einige Erwartungen hat.

Wir haben bislang keine gravierenden Fehler begangen
Jorge Lorenzo

"Ich freue mich auf dieses Rennen, ich liebe Assen und konnte dort immer Top-Ergebnisse einfahren – besonders letztes Jahr", führt Spies aus. "Die Strecke, auf der du deinen ersten GP-Sieg holen konntest, ist für jeden etwas Besonderes."

Natürlich hilft es aber nicht in der Vergangenheit hängen zu bleiben, wenn es aktuell nicht annähernd so läuft, wie geplant. Das weiß auch Spies. "Wir hatten einen enttäuschenden Start in die Saison, aber wir konnten uns zuletzt verbessern. Ich bin zuversichtlich, dass wir am Wochenende um das Podest mitfahren können."

Nichts soll schief gehen

Für Teamkollege Jorge Lorenzo sehen die Vorzeichen ganz anders aus – der Spanier holte in England seinen vierten Saisonsieg und führt die WM-Wertung mit 25 Punkten Vorsprung auf Casey Stoner an. Am Wochenende soll der fünfte Triumph folgen, da hilft es, dass auch der 25-Jährige Assen zu seinen Lieblingen zählt. In seiner Laufbahn konnte er in allen Klassen den Sieg bei der Dutch TT holen.

"Ich glaube in Assen und Brünn konnte ich meine meisten Siege holen", sagt er bestimmt und weißt damit darauf hin, dass man ihn auf jeden Fall auf der Rechnung haben muss. "Ich fühle mich dort wohl, wir arbeiten in dieser Saison sehr konzentriert und ich bin zuversichtlich."

Lorenzo will weiter in jedem Rennen auf dem Podest stehen und damit auf sicherem Weg in Richtung Titel arbeiten - der insgesamt fünfte Sieg in Assen, wäre daher wünschenswert. "Wir haben bislang keine gravierenden Fehler begangen. Wir wollen bei jedem Rennen auf dem Podium stehen, wenn möglich, ganz oben. Assen liegt der Yamaha und meinem Fahrstil, mal sehen."


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