MotoGP - Stoner macht sich Sorgen um seine Pace

Nur ein Rennen kann Gleichstand bringen

Casey Stoner kümmert sich weniger um seinen 25-Punkte-Rückstand auf Jorge Lorenzo, sondern viel mehr um die Problem-Liste der Honda.
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Motorsport-Magazin.com - Nach dem zweiten Platz in Silverstone machte sich Casey Stoner mehr Sorgen um die Pace seiner Honda RC213V als um die 25 Punkte, die ihm nun auf Jorge Lorenzo in der Gesamtwertung fehlen. "Um ehrlich zu sein, mache ich mir mehr Sorgen über unsere Geschwindigkeit. Das enttäuscht mich sehr. Die Meisterschaft kann sich in nur einem Rennen drehen", sagte er. So wie Lorenzo fährt würde das zwar nicht leicht sein. "Aber ein Ausfall von ihm und ein Rennsieg für mich und wir sind wieder gleich und beginnen das Spiel von vorne. Wir wissen nicht, was später in der Saison noch passieren kann, aber wir werden weiterkämpfen und wenigstens versuchen, die Lücke zu schließen oder sie nicht noch größer werden zu lassen."

Es hätte aber auch besser laufen können. Wir müssen uns um 180 Grad drehen
Casey Stoner

Der Australier war zudem überzeugt, dass er mit der momentanen Leistung der Honda noch viel mehr Punkte hätte einbüßen können. So zeigte er sich glücklich, dass er wenigstens den zweiten Platz retten konnte. "Es hätte aber auch besser laufen können. Wir müssen uns um 180 Grad drehen", erklärte er. Die Problemliste bei Honda verlängere sich ständig. Allerdings konnte Stoner das Chattering am Hinterrad in Catalunya etwas verbessern. "Wir haben seit Portugal auch an der Front Chattering und mit dem neuen Vorderreifen ist das jetzt noch extremer. Das habe ich schon seit dem ersten Test der Reifen gesagt."

Das komplette Bike sei zuvor rund um den vorigen Reifen entwickelt worden, nun habe sich die Situation geändert, weil es nach einem Saisondrittel einfach neue Reifen gebe. "Es ist schwierig. Wir dachten, dass wir in der Lage sind, alles darum herum abzustimmen und bisher haben wir das auch geschafft, aber die Saison ist noch lang", fuhr Stoner fort. In Großbritannien hatte der 26-Jährige allerdings ein Problem mit dem Grip am Hinterrad. "Ich wusste, dass Jorge ein höheres Tempo als Ben [Spies] haben würde, also wollte ich nur vorn bleiben, versuchen, so spät wie möglich zu bremsen und keine Fehler zu machen. Aber schon sehr früh, also ich noch hinter Ben war, hatte ich enorme Probleme mit der linken Seite des Reifens", äußerte er zum Rennen.


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