MotoGP - Stoner trotz Problemen Schnellster

Katar-Auftakt gut, aber nicht ideal

Das erste Training der Saison 2012 verlief nicht tadellos für das Repsol Honda Team, doch auf P1 für Stoner und P5 für Pedrosa lässt sich aufbauen.
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Motorsport-Magazin.com - Casey Stoner sorgte für wenig Überraschung, als er mit einer Rundenzeit von 1:56.474 Minuten das erste MotoGP Training in Katar als Schnellster beschloss. Wenn überhaupt Verwunderung aufkam, dann nur weil der Australier sich durchaus Zeit mit den schnellen Runden lies – und dass er nach dem Training feststellte, dass die Strecke in Katar in einem besseren Zustand sei, als erwartet.

Ich hatte Sorge, dass wir das Chatter-Problem nicht lösen können
Casey Stoner

"Ich hatte die Streckenbedingungen um einiges schlechter erwartet, aber an sich war es OK", sagte Stoner, der auch in Katar mit Vibrationen Probleme hatte. Diese traten bei der neuen Honda bereits in Malaysia auf, während Jerez den Anschein machte, als sei es besser geworden. "Anfangs hatten wir extrem mit Chattering zu kämpfen, ich hatte Sorge, dass wir das Problem nicht lösen können. Nach einigen Runden mehr konnten wir es aber soweit reduzieren, dass es tragbar ist und ich damit fahren kann."

Damit steht für den Weltmeister fest, dass er auch am Freitag noch einiges an Arbeit zu bewältigen hat, um die Maschine zu seiner Zufriedenheit einzustellen.

Problemreicher Abend für Pedrosa

Teamkollege Dani Pedrosa reihte sich mit 1:57.130 Minuten auf Rang fünf ein. Der Spanier hatte damit einen Rückstand von 0.656s, was ihm wenig gefallen dürfte. Auch er berichtete von Problemen mit dem Chattering, das ihm in einigen Kurven schwer zu schaffen machte. Allerdings war dies nicht die einzige Hürde, die Pedrosa meistern musste.

"Bei der ersten Ausfahrt hatte ich ein Problem mit den Reifen, also musste ich zurück zur Box. Ich konnte die Vibrationen spüren, die vom Rad ausgingen, also musste ich beide wechseln lassen und das hat uns einige Zeit gekostet."

Zudem kam er in den Schlussminuten gleich zwei Mal von der Linie ab, weshalb eine Zeitverbesserung nicht möglich war. Doch trotz allem war das Zusatztraining hilfreich: "Es war gut, dass wir heute schon auf die Strecke gehen konnten. Als nächstes haben wir zwei weitere Trainings und die werden wir nutzen, um mit dem Chassis zu arbeiten und um die Elektronik zu verbessern."


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