MotoGP - Ezpeleta diskutiert nicht mit Infront

Wie haben kein Problem

Carmelo Ezpeleta wurde beim Wrooom einmal mehr auf die Differenzen zwischen MotoGP und Superbike WM angesprochen. Er habe kein Problem damit.
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Motorsport-Magazin.com - Im Zuge von Regeldiskussionen gibt es immer wieder das folgende Szenario: Infront beschwert sich lautstark, dass man selbst die Rechte an seriennahem Motorsport mit der Superbike WM hat, die Dorna hingegen verweist dann immer wieder auf die FIM. So auch dieses Mal beim Wrooom in Madonna di Campiglio.

Ab 2012 werden in der MotoGP wieder 1000ccm-Motoren eingesetzt, eine solche Kapazität, wie sie auch in der Superbike WM gefahren wird. Dort allerdings sind die Maschinen aus der Serie, die MotoGP soll eine Prototypen-Weltmeisterschaft sein. Allerdings dürfen 2012 auch superbikeähnliche Serienmotoren in Prototypen-Chassis eingesetzt werden.

Das hat natürlich Infront-Boss Maurizio Flammini auf den Plan gerufen, der auf seiner Meinung beharrt, dass er die Rechte an seriennahem Motorradsport besitzt. Die Dorna lässt sich davon aber nicht beirren. Deren CEO Carmelo Ezpeleta will sich in diesem Punkt auch gar nicht auf irgendwelche Diskussionen einlassen.

"Wir folgen unserem Vertrag mit der FIM und wir haben kein Problem", meinte der Spanier. "Die Diskussion darüber, was Prototypen sind und was nicht, das ist nicht unsere Diskussion. Niemand kann sagen, dass eines der Motorräder, die an der MotoGP teilnehmen, kein Prototyp wäre."

Ezpeleta betonte seinen Standpunkt gleich noch einmal. "Das ist nicht unser Problem. Vielleicht gibt es ein Problem zwischen Infront und der FIM. Aber das ist nicht mein Problem", so der Dorna-Boss.


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