MotoGP - Stoner holt zum Geburtstag Pole in Australien

Die Konkurrenz demontiert

Casey Stoner hat an seinem 25. Geburtstag eine beeindruckende Pole Position für sein Heimrennen in Australien geholt.
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Motorsport-Magazin.com - Es war irgendwie das perfekte Szenario: Casey Stoner hatte Geburtstag, direkt vor Beginn des Qualifyings hüpfte noch froh ein Wallaby über die Strecke und am Ende hatte der Australier dann auch die Pole für den Australien Grand Prix - nur leichter Regen am Ende der Session drohte zu stören. Stoner war das aber egal, er hatte sich das perfekte Geschenk zum 25. Jubeltag gemacht und der Konkurrenz mit seiner Bestzeit von 1:30.107 auch einiges vorgelegt.

Jorge Lorenzo hatte als Zweiter bereits mehr als sechs Zehntelsekunden auf den Ducati-Piloten an der Spitze verloren und war damit sogar noch relativ nahe am Australier dran. Denn Ben Spies, der sich trotz keiner weiteren Ausfahrt gegen Ende der Session als Dritter qualifizierte, fehlten bereits 1,279 Sekunden. Den letzten Platz in Reihe eins hatte sich der Texaner allerdings nur ganz knapp geangelt. Marco Simoncelli lag lediglich 16 Tausendstel hinter ihm und Colin Edwards fehlten auch nur 29 Tausendstel auf Spies.

Rossi nur auf acht

Für Simoncelli und Edwards bedeutete das aber dennoch Reihe zwei, wo sie sich am Sonntag mit Nicky Hayden aufstellen werden, der 1,423 Sekunden hinter seinem Teamkollegen an der Spitze landete. Hayden hatte kurz vor Session-Ende noch dazu einen Sturz verzeichnet, bei dem die Maschine auf der Strecke liegen blieb, es passierte aber niemandem etwas. Lediglich Reihe drei gab es für Valentino Rossi, der sich als Achter zusammen mit Randy de Puniet und Andrea Dovizioso dorthin stellte. Der Italiener musste sich allerdings ärgern, weil Aleix Espargaro ihn zwischendurch aufgehalten hatte.

Hinter De Puniet, Rossi und Dovizioso bilden Marco Melandri, Espargaro und Mika Kallio Reihe vier. Der vor zwei Wochen am Schlüsselbein verletzte Dani Pedrosa wird mit Hiroshi Aoyama und Alvaro Bautista in der fünften Reihe stehen. Ganz hinten starten zwei Unglückspiloten des Qualifyings. Hector Barbera und Loris Capirossi stürzten und schienen zwar nicht schwer verletzt, aber dennoch ein wenig mitgenommen. Bei der letzten Zeitenjagd waren sie nicht mehr dabei.


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