MotoGP - Red Bull-Deal bei Honda scheint geplatzt

Keine drei Werks-Bikes

In den letzten Wochen soll die Honda Racing Corporation mit Red Bull über ein intensives Sponsoring im MotoGP gesprochen haben. Der Deal scheint geplatzt.
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Motorsport-Magazin.com - Mit der Bekanntgabe, dass Casey Stoner in 2011 ins Honda-Werksteam wechseln wird, wurden einige Fragen aufgeworfen. Denn Andrea Dovizioso und Dani Pedrosa sind in diesem Jahr auf den offiziellen Hondas keineswegs schlecht unterwegs. Pedrosa liegt zumindest auf Vize-Weltmeisterkurs und ist prinzipiell noch der Einzige, der Jorge Lorenzo zuletzt gefährlich werden kann. Dovizioso hat für 2011 ein Anrecht auf eine Werks-Honda.

Eine Paarung aus Dovizioso und Stoner wäre bei der HRC vielleicht vorstellbar, so aber aufgrund des spanischen Mineralölgiganten Repsol als Hauptsponsor nicht umsetzbar. Die wollen einen schnellen Spanier, was in dem Falle ja Pedrosa wäre. Denn Lorenzo gilt als sicher bei Yamaha.

Die HRC war also in den letzten Wochen drauf und dran, den finanziellen Rahmen für ein 3-Mann-Werksteam zu stecken. Dorna-Regelungen hin oder her, von dort würde es dazu sicher kein Nein geben, da man über jedes Motorrad mehr in der Startaufstellung froh ist. Also verhandelte die HRC mit dem Energy Drink-Hersteller Red Bull über ein größeres Engagement. Doch diese Verhandlungen sollen jetzt jüngsten Gerüchten zu Folge bereits gescheitert sein und Red Bull soll dankend abgelehnt haben, wie die Motorcycle News berichten. Damit rückt das Dreier-Werksteam wieder in weite Ferne, denn Honda wird das eigene Portemonnaie nicht noch weiter aufmachen.


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