Valentino Rossi Fahrer-Portrait, Chronik, Statistik - MotoGP bei Motorsport-Magazin.com

Der MotoGP-Rennfahrer Valentino Rossi in der MotoGP-Datenbank. Hier finden Sie ein ausführliches Fahrer-Portrait mit Lebenslauf, Karriereverlauf und Chronik.
Interessante Zahlen, Fakten und Informationen liefert die Statistik zu Valentino Rossi mit einer Übersicht aller Teilnahmen, Siege, Pole-Positions, Schnellsten Runden im Rennen, Ausfällen und Punkten. Valentino Rossi und MotoGP bei Motorsport-Magazin.com bedeuten Motorsport für echte Fans!

>
>
>
Valentino RossiTeam: Movistar Yamaha MotoGP
Valentino Rossi
IT
Geschlecht:   männlich
Geburtstag:   16.02.1979
Alter:   35 Jahre
Geburtsort:   Urbino
Nationalität:   Italien
Wohnort:   Tavullia
Größe:   182 cm
Gewicht:   67 kg
Familienstand:   ledig
Hobbies:   Fußball, Rallyes fahren
Internet:   www.valentinorossi.com/

Fahrer-Portrait

Kaum ein Fahrer hat die Zweiradwelt in den vergangenen Jahren so geprägt wie Valentino Rossi. Der Italiener entwickelte sich nicht nur zum Seriensieger und Serien-Weltmeister, er konnte durch seine Persönlichkeit auch Leute zum Sport locken, die davor nichts damit anfangen konnten. Und nicht nur das, Rossi hat es außerdem geschafft, dass er in jedem Land der Welt seine Fangruppen hat, sogar in Spanien, also im Land seiner mitunter größten Konkurrenten.

In Zahlen ist die Karriere des Italieners ohnehin einfach nur beeindruckend: 105 GP-Siege, neun Weltmeister-Titel, 86 schnellste Rennrunden und 59 Pole Positions hatte Rossi bis zum Ende der Saison 2011 auf seinem Konto. Als er 1996 als Rookie in die 125cc-Klasse einstieg, hatte das kaum jemand erwartet. Als regierender 125cc-Meister von Italien war zwar klar, dass er was auf dem Kasten hatte, doch was dann kam, damit hatte keiner gerechnet.

Schon im ersten WM-Jahr gab es die erste Pole und den ersten Sieg, beides in Brünn. Dennoch stand am Ende mit Rang neun seine bislang schlechteste Gesamtplatzierung zu Buche. Ein Jahr darauf war er erstmals Weltmeister, es folgte der Wechsel zu den 250ern und nach einem Jahr Anlauf war er dort ebenfalls Titelträger, weswegen es im Jahr 2000 in die 500cc-Klase ging. Dort wiederholte er sein Muster und holte sich nach einem Jahr Eingewöhnung den ersten von sieben Titeln in der Königsklasse.

Von 2001 weg waren es sogar fünf Weltmeisterschaften in Folge - und das obwohl er nach 2003 von Honda auf Yamaha wechselte und die Yamaha damals nicht unbedingt als gute Maschine galt. Doch Rossi gelang zu dieser Zeit alles, bereits das erste Rennen in Welkom in Südafrika gewann er auf seinem neuen Motorrad. Nach der Saison 2005 war dann vorerst einmal Titelschluss, denn im Jahr darauf schwächelte die Yamaha, Rossi verletzte sich leicht und Nicky Hayden konnte mit einer konstanten Saison auf der Honda den letzten Titel der 990cc-Ära gewinnen.

2007 war es dann Casey Stoner, der die Oberhand hatte, der Australier fuhr eine gute Saison und Rossi musste sich mit Position drei zufrieden geben. Doch 2008 und 2009 schlug der Italiener zurück und holte zwei weitere Male die Weltmeisterschaft, bevor er 2010 einerseits von Verletzungen und andererseits von seinem Teamkollegen gebremst wurde. Jorge Lorenzo hatte ein starkes Jahr und die Vorteile im teaminternen Yamaha-Machtkampf verschoben sich in Richtung des Spaniers, weil er als junger Fahrer eine bessere Zukunftsperspektive bot.

Rossi zog daraus die Konsequenzen und heuerte bei Ducati an. Was als italienische Traumehe galt, entwickelte sich in der Saison 2011 aber eher zum Albtraum. War Rossi während der Vorbereitung noch wegen einer Schulterverletzung aus dem Vorjahr behindert, so wurde trotzdem schnell klar, die Maschine passte nicht zu ihm. Da sich das Basis-Konzept nicht mehr umstellen ließ und relativ unflexibel war, was Veränderungen betraf, wurde das Jahr zu einem Testjahr, an dessen Ende lediglich Gesamtrang sieben stand. Auch 2012 blieb die Suche nach Wegen aus der Krise im Hause Ducati erfolglos. Rossi musste sich mit zwei zweiten Plätzen (in Le Mans und Misano) begnügen und kehrte reumütig zu seiner alten Liebe, Yamaha, zurück. Rossis Fans und er selbst erwarteten sich von seiner Rückkehr einige Großtaten. Letztlich konnte er jedoch nach einem fulminanten Start in die Saison (Platz zwei in Katar) nur einen Sieg, in Assen, erringen. In den meisten Rennen waren die drei Spanier Marc Marquez, Jorge Lorenzo und Dani Pedrosa eine Nummer zu groß für Rossi. 2014 will Rossi dem spanischen Trio deutlich näherkommen. Schafft er das bis Mugello nicht, will er seine großartige Karriere zum Ende der Saison beenden.

MotoGP-Chronik
Jahr Team Fahrzeug WM PKT GP S P SR
2014 Movistar Yamaha MotoGP Yamaha 3. 214.00 13 1 0 0
2013 Yamaha Factory Racing Team Yamaha 4. 237.00 18 1 0 1
2012 Ducati Team Ducati 6. 163.00 18 0 0 1
2011 Ducati Team Ducati 7. 139.00 17 0 0 1
2010 Fiat Yamaha Team Yamaha 3. 233.00 14 2 1 2
2009 Fiat Yamaha Team Yamaha 1. 306.00 17 6 7 6
2008 Fiat Yamaha Team Yamaha 1. 373.00 18 9 2 5
2007 Fiat Yamaha Team Yamaha 3. 241.00 18 4 4 3
2006 Fiat Yamaha Team Yamaha 2. 247.00 17 5 5 4
2005 Fiat Yamaha Team Yamaha 1. 367.00 17 11 5 6
2004 Fiat Yamaha Team Yamaha 1. 304.00 16 9 5 3
2003 Honda Honda 1. 357.00 16 9 9 12
2002 Honda Honda 1. 355.00 16 11 7 9
2001 Honda Honda 1. 325.00 16 11 4 10
2000 Honda Honda 2. 209.00 16 2 0 5
WM = WM-Position, PKT = Punkte, GP = Grand Prix, S = Siege, P = Pole Positions, SR = Schnellste Rennrunden
Statistik

x