Moto3 - Öttl stark: Top-10 im Visier

Grünwald verpokert sich mit Wetter

Philipp Öttl ist nach dem Qualifying zum Deutschland GP auf dem Sachsenring überglücklich. Luca Grünwald hadert mit seiner Taktik.
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Motorsport-Magazin.com - Philipp Öttl könnte ausgerechnet beim Heimrennen auf dem Sachsenring sein Punktekonto erheblich aufbessern. Der Bayer stellte seine Kalex-KTM im Qualifying am Samstag auf einen starken elften Startplatz. "Mit Platz elf bin ich sehr, sehr zufrieden. Das Motorrad hat sehr gut gepasst. Wir haben schon das ganze Wochenende einen ziemlich guten Lauf", freute sich Öttl.

Es hat auch seine Gründe, warum es so gut läuft: Ich habe mich nicht aus der Ruhe bringen lassen, auch wenn es gestern im zweiten Training nicht ganz so gut lief.
Philipp Öttl

Besonders schön für den 18-Jährigen: "Es hat auch seine Gründe, warum es so gut läuft: Ich habe mich nicht aus der Ruhe bringen lassen, auch wenn es gestern im zweiten Training nicht ganz so gut lief, wie wir uns das vorgestellt hatten. Wir haben die Lage analysiert, und dieser Startplatz ist das Ergebnis unserer Arbeit."

Teambesitzer Daniel M. Epp ist für den Sonntag optimistisch: "In den Rennen kann Philipp in der Regel immer noch eins draufsetzen, und vielleicht gelingt ihm das morgen abermals." Öttl selbst hat sich ebenfalls hohe Ziele gesteckt. "Wenn ich einen guten Start und eine gute erste Runde erwische, ist sehr viel möglich. Es wird interessant werden, zu sehen, ob ich den Speed habe, da vorne mitzufahren. Ich will auf jeden Fall Punkte sammeln."

Grünwald trauert vertanen Chance hinterher

Für Luca Grünwald lief es nicht perfekt - Foto: Kiefer Racing

Für den anderen Deutschen in der Moto3 lief es nicht ganz so gut. Luca Grünwald verspekulierte sich beim Wetterpoker. "Der Anfang des Qualifyings war okay und die Rundenzeit war gut. Dann sind wir mit der mittleren Mischung raus, um zu schauen, wie schnell man mit diesem Reifen im Rennen fahren kann. Das war auch gut und ich bin fast die gleichen Zeiten gefahren."

Bevor Grünwald noch einmal auf Zeitenjagd ging, kam der Regen. Eine Verbesserung war also nicht mehr möglich. "Mit einem neuen Soft Reifen wäre da sicher noch etwas gegangen", trauert er einer vertanen Chance hinterher. Somit nimmt der Kalex-KTM-Pilot das Rennen von Platz 21 auf.


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