Moto3 - Miller holt Pole in verregnetem Qualifying

Öttl auf Rang elf

Jack Miller holte sich nach drei Trainingsbestzeiten im Qualifying der Moto3-Klasse zum Grand Prix von Deutschland die Pole Position.
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Motorsport-Magazin.com - KTM-Werkspilot Jack Miller raste im Moto3-Qualifiyng zum Deutschland-Grand-Prix zu seiner fünften Pole Position in dieser Saison. Er übernahm früh die Führung und behielt sie bis zum Ende ohne großes Zittern, nachdem es in der Schlussphase der Session zu regnen begann und sich keiner der Piloten mehr verbessern konnte.

Die Platzierungen: In 1:26.997 Minuten umrundete Jack Miller den Sachsenring und unterbot somit den Pole-Rekord von Alex Rins aus dem Vorjahr um mehr als drei Zehntel. Alexis Masbou konnte am besten mit Miller mithalten und kam auf Rang zwei. Alex Marquez komplettiert Reihe eins. Karel Hanika führt die zweite Startreihe mit Danny Kent und Brad Binder an. Alex Rins geht von Startplatz sieben vor Eric Granado und Juanfran Guevara ins Rennen. Enea Bastianini wurde Zehnter und Philipp Öttl starker Elfter.

Die restlichen Deutschen waren etwas weiter hinten im Feld zu finden. Luca Grünwald kam auf den 21. Rang, die Wildcard-Piloten Maximilian Kappler und Kevin Hanus mussten sich mit den Plätzen 30 und 34.

Die Zwischenfälle: Trotz der schwierigen Verhältnisse mit teilweise feuchter bis nasser Strecke und den kühlen Temperaturen blieben alle Piloten im Moto3-Qualifying auf ihren Maschinen sitzen.

Das Wetter: Weiterhin kühle Bedingungen auch im Qualifying der Moto3-Klasse. Der Himmel über dem Sachsenring hatte sich völlig zugezogen und die Lufttemperatur in Hohenstein-Ernstthal kam weiterhin nicht über 16 Grad hinaus. Durch die fehlende Sonneneinstrahlung sank auch die Asphalttemperatur von zwischenzeitlich schon fast 30 Grad im Training der Moto2 wieder auf 25 Grad. Rund 18 Minuten vor Ende des Qualifyings begann es sogar leicht zu regnen und die Flaggen wurden geschwenkt.

Die Analyse: An Jack Miller scheint beim Grand Prix von Deutschland kein Weg vorbeizuführen. Er lag bisher in jeder einzelnen Session an der Spitze des Feldes. Dahinter gibt es jedoch wie immer zahlreiche Piloten, die um die vorderen Plätze mitreden werden. Eine Aufholjagd wird Romano Fenati starten müssen, der sich nur auf dem 25. Rang qualifizierte.


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