Moto3 - Elektronikteufel bremst Vazquez

Gegen die tickende Uhr

Efren Vazquez machte während des Qualifyings in Barcelona die Elektronik einen Strich durch die Rechnung. Es wurde ein Wettlauf mit der Zeit

Motorsport-Magazin.com - Schnell war Efren Vazquez im Qualifying von Barcelona wieder vom Bildschirm verschwunden. Eine Runde, dann technischer Defekt. Die Crew arbeitete auf Hochtouren, um das Bike wieder in Gang zu bringen. Zehn Minuten vor Zeittrainingsende konnte Vazquez dann nochmal raus. Er fand auch schnell einen guten Rhythmus und fuhr auf die 8. Position. Dann steckte er in einer Gruppe fest und konnte sich nicht mehr verbessern. Für morgen sind die Weichen jedoch gestellt und er kann seine Aufholjagt beginnen.

"Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, da wir zuerst Elektrik-Probleme hatten und ich so nur etwa 15 Minuten am Qualifying teilnehmen konnte", erklärte Vazquez. "Ich fühl mich gut mit Bike und Set-Up und werde morgen so viel pushen wie nur möglich."

John McPhee glänzte mit einer guten zehten Startposition für morgen. Er hat sehr viel Selbstvertrauen und Biss mit ins Training gebracht. "Ich bin mit heute sehr zufrieden und ich hab ein gutes Gefühl mit dem Bike", freute sich McPhee. "Da ein ziemlicher Verkehr in den letzten Runden herrschte, konnte ich nicht das Beste aus den Zeiten rausholen. Ich freue mich auf das Rennen morgen."

Nach all den technischen Problemen - speziell mit der Elektronik an Vazquez' Motorrad, war Teamchef Dirk Heidolf mit dem Qualifying-Ergebnis recht zufrieden. "Efren und John haben einen guten Job gemacht. John hat ein gutes Quali gezeigt, hatte jedoch das falsche Timing und steckte dann zum Schluss im Verkehr fest", resümierte Heidolf.


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