Moto3 - Fenati führt ins Barcelona-Wochenende

Deutsche Piloten mit Aufholbedarf

Romano Fenati fuhr am Freitagmorgen die erste Bestzeit zum Catalunya Grand Prix. Isaac Vinales und Jack Miller folgten in den Top-3.
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Motorsport-Magazin.com - Die spanische Sonne begrüßte die Moto3-Piloten zum ersten Freien Training am Freitagmorgen und sorgte für perfekte Bedingungen zum Start ins siebte Rennwochenende der Saison. Romano Fenati legte direkt mit einer Bestzeit los und sicherte sich den besten Trainingsplatz vor Isaac Vinales und Jack Miller.

Die Platzierungen: Fenati gab die schnellste Runde von 1:51.952 Minuten vor und war damit der einzige, der die die 1:52er Marke knackte. Vinales folgte 0.170 Sekunden hinter dem schnellen Italiener aus Valentino Rossis SKY Racing Team VR46. Miller verlor 0.269 Sekunden auf die Spitze. Alex Rins sortierte sich auf Position vier vor Alex Marquez und Jakub Kornfeil ein. Brad Binder, Niklas Ajo, Efren Vazquez und Alessandro Tonucci komplettierten die Top-10.

Danny Kent folgte auf Rang elf vor Miguel Oliveira. Enea Bastianini war auf Rang 13 der erste Fahrer, der über eine Sekunde auf Fenati einbüßte. Niccolo Antonelli und Livio Loi folgten. Philipp Öttl fuhr mit 2.139 Sekunden Rückstand zu Position 26. Direkt hinter ihm folgte sein Landsmann Luca Grünwald, der weitere 0.292 Sekunden auf die Spitze einbüßte.

Die Zwischenfälle: Matteo Ferrari startete das erste Freie Training aufgrund von Fieber gar nicht erst. Gabriel Rodrigo nach den ersten Minuten im Kies. Gegen Sessionende rutschte auch Alex Marquez auf seiner Heimstrecke in Kurve fünf weg, konnte aber direkt weiterfahren.

Das Wetter: Bei 23 Grad Lufttemperatur und 31 Grad Celsius auf dem katalanischen Asphalt herrschten zum Start der Moto3-Piloten in das siebte Rennwochenende der Saison optimale Bedingungen. Der Wind wehte kaum spürbar, während die Sonne den Asphalt und die Luft weiter erhitzte.

Die Analyse: Die üblichen Verdächtigen an der Spitze. Binder hielt sich überraschend lange weit vorn und auch Ajo scheint den Dreh langsam aber sicher richtig raus zu haben. Was Öttl und Grünwald angeht: Die deutsche Vertretung könnte schon noch etwas auf die Spitze aufholen, aber noch ist schließlich nicht aller Tage Abend. Zudem sind die Abstände nicht so groß wie die Positionen vermitteln mögen.


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