Moto3 - Kiefer-Duo sammelt erste Erfahrungen in Le Mans

Öttl erneut weit zurück

Nach den ersten beiden freien Trainings zum Frankreich-GP liegen die beiden Fahrer von Kiefer Racing und Philipp Öttl im hinteren Teil des Feldes.
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Motorsport-Magazin.com - Die Kiefer-Piloten Luca Grünwald und Gabriel Ramos waren bisher noch nie in Le Mans. Grünwald konnte sich vom ersten auf das zweite Training um über eine Sekunde steigern und sieht definitiv Potential um noch etwas herauszuholen. Er beendete den Tag mit 1,9 Sekunden Rückstand auf Platz 27. "Ich habe noch etwas zu kämpfen, was aber auf einer neuen Strecke immer so ist. Der heute früh stärkere Wind hat mir in ein paar Kurven Probleme bereitet, aber da gewöhnt man sich dran. Auch wenn wir ewig weit hinten stehen war der Zeitabstand doch ganz ok, auf einer neuen Strecke am ersten Tag 1,9 Sekunden hinten zu sein, das kann sich sehen lassen", meinte Grünwald.

Ich habe noch etwas zu kämpfen, was aber auf einer neuen Strecke immer so ist.
Luca Grünwald

Für Ramos gab es eine gravierende, technische Änderung: Er startet dieses Wochenende auf einer Kalex-KTM aus dem vorigen Jahr. Da er bei den Rennen zur Spanischen Meisterschaft im letzten November schon auf der 2013er Version gut zurecht kam, hat man sich überlegt einen Test zu machen und ihn wieder auf dem alten Modell fahren zu lassen. Er fühlte sich auf Anhieb etwas wohler als auf dem aktuellen 2014er-Motorrad, kam aber über den 33. Rang nicht hinaus: "Ich bin erst einmal mit der Maschine aus 2013 gefahren und fühlte mich darauf sehr gut. Ich denke, ich werde auch das Rennen hier auf dem Bike aus dem Vorjahr fahren. Ich bin ziemlich zufrieden damit. Ich hoffe, dass die Rundenzeiten morgen noch etwas besser werden und ich dann für das fünfte Rennen gut aufgestellt bin."

Auch Philipp Öttl hatte einmal mehr Probleme. Für ihn reichte es zu Position 23 mit 1,342 Sekunden Rückstand. Nach den ersten Punkten in Jerez wieder ein leichter Rückschlag für den Bayer.

Racing Team Germany Pilot Efren Vazquez erklärte: "Der Tag war gut. Jedoch haben wir heute Nachmittag einige Probleme mit dem Setting gehabt. Für morgen bin ich zuversichtlich, dass wir wieder mit an der Spitze dabei sind." Sein Teamkollege John McPhee habe ein gutes Gefühl. "Ich habe im FT2 gute Fortschritte gemacht. Wir haben ein besseres Gefühl für das Vorderrad gefunden, was sehr wichtig für mich ist. Ich denke wir können morgen einen guten Tag haben."


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