Moto3 - Rins fährt erste Bestzeit in Austin

Vazquez und Miller in Lauerstellung

Alex Rins holte im ersten Training der Moto3-Klasse zum Texas-Grand-Prix die Bestzeit.
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Motorsport-Magazin.com - Nachdem er in Katar zwar von Pole Position gestartet war, im Rennen aber durch einen schlechten Start seine Siegchancen verspielte, sinnt Alex Rins in Austin auf Revanche. Im ersten Training zum Grand Prix von Texas legte er bereits die schnellste Zeit vor.

Die Platzierungen: Alex Rins sicherte sich in 2:17.964 Minuten die erste Bestzeit des Wochenendes. Efren Vazquez kam mit einem Rückstand von nur 43 Tausendsteln auf Rang zwei. Auftaktsieger Jack Miller wurde Dritter, verlor aber schon fast eine halbe Sekunde. Isaac Vinales belegte Platz vier vor seinem spanischen Landsmann Alex Marquez. Jakub Kornfeil wurde Sechster und ließ Romano Fenati hinter sich. John McPhee belegte Position acht, Niccolo Antonelli und Danny Kent komplettierten die Top-Ten.

Philipp Öttl wurde als bester der zwei deutschen Piloten 18. und verlor auf die Spitze 2,694 Sekunden. Fünf Ränge hinter ihm und somit auf Platz 23 lag Luca Grünwald, der 3,351 Sekunden zurück lag.

Die Zwischenfälle: Zulfahmi Khairuddin stürzte gleich zu Beginn der Session in Kurve zwölf, konnte das Training aber gleich wieder fortsetzen. Alex Marquez ging acht Minuten vor Ende des Trainings, kurz nachdem er die zwischenzeitliche Führung übernommen hatte, zu Boden und musste auf dem Roller zurück an die Box. Ana Carrasco musste ihr Training mit technischen Problemen ebenfalls vorzeitig beenden. Auch Matteo Ferrari stürzte in der Schlussphase.

Das Wetter: Im ersten Training der Moto3-Klasse betrug die Außentemperatur in Austin 20 Grad. Bei größtenteils bedecktem Himmel über dem Circuit of the Americas war der Asphalt auf der Strecke nur unwesentlich wärmer, hinzu kam relativ starker Wind.

Die Analyse: Mit Alex Rins und Efren Vazquez führten gleich zwei Honda-Piloten das erste Training an. Wäre Alex Marquez nicht gestürzt, hätte wohl auch er sich an der Spitze eingeordnet. Die Honda-Fahrer dürften also an diesem Wochenende in Austin einen kleinen Vorteil haben, doch auch die KTM-Armada rund um Jack Miller wird ein Wörtchen um den Sieg mitreden.


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