Moto3 - Öttl mit starkem letzten Testtag

Nur eine Sekunde hinter dem Schnellsten

Philipp Öttl drehte schon bei seinem ersten Test nach der langen Winterpause auf und blieb als 13. nur um 1,118 Sekunden hinter dem Schnellsten Jack Miller.

Motorsport-Magazin.com - Der 17-Jährige Philipp Öttl trug sich an allen drei Tagen in die Liste der schnellsten 15 Piloten ein und setzte sich gleichzeitig mit wichtigen Abstimmungsdetails an seiner Kalex-KTM auseinander, die für die neue Saison behutsam modifiziert und weiter verbessert wurde.

Das Motorrad ist etwas anders als die Maschine des Vorjahres.
Philipp Öttl

"Wir haben genau das erreicht, was wir erreichen wollten, nämlich unter die ersten 15 vorzustoßen. Das hat Philipp gut hingekriegt", erklärte Peter Öttl, Philipps Vater und Manager. "Viele andere Teams hatten einen kleinen Vorsprung in Sachen Fahrpraxis, weil sie bereits in Almeria getestet haben. Doch Philipp ist ruhig geblieben, hat sich kontinuierlich gesteigert und war am Abend des ersten Tages bereits 15., mit einem Rückstand von 1,7 Sekunden auf die Spitze. Das war bereits akzeptabel. Am nächsten Tag betrug der Rückstand zu Platz eins nur noch 1,1 Sekunden, und heute schrumpfte er in der Tageswertung auf nur noch 0,8 Sekunden. Philipp hatte heute auch einen Sturz, doch das Wichtigste ist, dass er glimpflich verlaufen ist und er gleich danach wieder schnell fahren konnte. Insgesamt war es ein sehr positiver Test für uns. Philipp hat jetzt wieder Fahrpraxis, und natürlich fehlt es uns nicht an Ideen, was wir beim zweiten Test nächste Woche in Jerez in Angriff nehmen können!"

Auch Philipp Öttl selbst zeigte sich durchaus zufrieden, mit einer kleinen Ausnahme: "Der Test war ganz gut, bis auf die ersten zwei Sessions am ersten Tag, wo ich mich noch etwas schwerer tat und häufig an die Box kommen musste. Sonst war ich aber immer sehr schnell unter den ersten 15, was ich mir auch vorgenommen hatte. Das Motorrad ist etwas anders als die Maschine des Vorjahres. Wir haben eine etwas kürzere Schwinge probiert, außerdem andere Settings für die Gabel und das hintere Federbein, und haben das Motorrad leicht verbessern können. Insgesamt ist die Bilanz positiv, bis auf den kleinen Sturz zum Schluss, wo ich etwas zu enthusiastisch in die achte Kurve einbog, etwas von der Ideallinie abkam und am Kurvenausgang einen Highsider hatte. Meine Mechaniker haben das Motorrad gleich noch einmal gerichtet, ich bin schnell in eine andere Lederkombi und andere Schuhe geschlüpft, und war sofort wieder recht schnell. Beim nächsten Test in Jerez versuchen wir, wieder aufs Neue anzugreifen."


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