Moto3 - Hanus beim zweiten Wildcard-Einsatz auf 27

Catalunya GP insgesamt gut

Zum zweiten Rennen in der Saison 2013 ging es für Kevin Hanus und das Thomas Sabo GP Team auf den Circuit de Catalunya in Barcelona.

Motorsport-Magazin.com - Die Wetterbedingungen auf dem Circuit de Catalunya waren optimal, Sonnenschein über das ganze Wochenende und Temperaturen über 30°C. Mit neuer Aerodynamischer Verkleidung und neuer Auspuffanlage erhofften sich Kevin Hanus und seine Crew eine Steigerung gegenüber dem Grand Prix Spanien in Jerez (25.Platz). Das erste Freie Training verlief recht gut, außer dass sich während des zweiten Runs ein Kabelbruch am Quickshifter ereignete, daraufhin musste Hanus per Gas-Zu schalten. Während des zweiten Freien Trainings hatte der Teenager große Mühe seine Zeit vom Training am Morgen zu toppen. 15 Minuten vor Ende der Session brach das Kugellager im Kettenradhalter sodass Hanus das Training frühzeitig beenden musste. Eine Ursache war unklar.

Das Wochenende war im Großen und Ganzen gut
Kevin Hanus

Im dritten Freien Training am Samstagmorgen fuhr Hanus bereits in seiner ersten fliegenden Runde über eine Sekunde schneller als am Freitag, allerdings ereignete sich in der vierten Runde dasselbe Problem wie am Freitag: Kugellagerbruch im Kettenradhalter. Glücklicherweise ereignete sich der Vorfall in der letzten Kurve vor Start-Ziel, sodass der 19-Jährige das Motorrad zur Box schieben konnte und noch für 15 Minuten das Training aufnehmen konnte.

Im Qualifying bei 35°C Luft- und über 50°C Asphalttemperatur und vollem Sonnenschein sprang für Hanus nicht mehr als der 34. Platz heraus. Im Warm-Up am Sonntagmorgen fuhr Hanus wieder 0.5 Sekunden schneller als im Qualifying und er verlor mit seiner Zeit von 1:54.8 gerade einmal 2.6 Sekunden auf den Schnellsten Alex Rins aus Spanien. Der Start ins 22 Runden lange Rennen verlief für Hanus normal, jedoch konnte er das hohe Tempo nicht mithalten und fuhr daraufhin alleine auf dem 27.Platz mit 1:30.0 Minuten Rückstand ins Ziel.

"Das Wochenende war im Großen und Ganzen gut, ich bin von Session zu Session immer schneller geworden und man merkt mir an, dass ich immer besser werde, je mehr ich fahre. Momentan ist diese Platzierung für mich Realität, ich habe wenig Testkilometer und von der Technik her sind wir leider auch begrenzt. Jetzt haben wir drei Wochen Zeit, um für Sachsenring das Beste zu geben und wir werden hart arbeiten, sowohl ich, als auch das Team."


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