Moto3 - Cortese nach Titelgewinn wie im Traum

Der Weltmeister, Khairuddin und Folger zum Sepang-Rennen

Sandro Cortese, Zulfahmi Khairuddin und Jonas Folger strahlten gemeinsam auf dem Podest in Sepang.
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Motorsport-Magazin.com - "Ich kann es im Moment noch gar nicht glauben", sagte Sandro Cortese nach seinem Sieg im Malaysia Grand Prix, der ihm gleichzeitig den ersten Moto3 Titel brachte. "Es ist unglaublich mit dem Sieg! Ich wollte die ganze Zeit nicht zu viel riskieren und das Rennen nur vor Salom beenden. Am Ende sah ich aber, die Möglichkeit zu gewinnen und die Weltmeisterschaft mit einem Sieg zu feiern ist unglaublich. Dabei ist der Titel an sich schon ein wahr gewordener Traum. Ich wollte allen zeigen, dass ich Rennen gewinnen kann, auch wenn Vinales nicht dabei ist."

Ich bin heute wirklich glücklich. Danke an alle meine Freunde und Fans, die hier sind. Ich werde diesen Moment genießen
Zulfahmi Khairuddin

Zulfahmi Khairuddin schrieb schon am Samstag mit der Pole als erster Malaie Geschichte und wollte gern den Sieg vor den heimischen Fans für sich verbuchen. Schließlich reichte es nur zu Platz zwei, trotzdem zum ersten Podest und 'Fahmi' war zufrieden. "Ich bin wirklich glücklich. Ich wusste, dass wir die Pace vom Training hatten. Am Anfang bin ich Folger hinterher gefahren und entschied dann, in Führung zu gehen. Der Kampf am Ende gegen Sandro war echt gut. Ich habe hart gebremst und war echt am Limit", beschrieb Khairuddin, der schließlich entschied, dass Platz zwei besser sei als ein Sturz. "Ich bin heute wirklich glücklich. Danke an alle meine Freunde und Fans, die hier sind. Ich werde diesen Moment genießen."

Jonas Folger musste sich nach vielen Führungsrunden mit dem dritten Platz abfinden. "Das Rennen war echt hart, ich bin total geschafft. Es war so heiß!" Zu Beginn des Rennens wollte der Aspar-Pilot seine Trainingsrunden fahren, kam aber schlichtweg nicht wieder auf die starken Rundenzeiten. "Wir haben an der Abstimmung viel geändert und das war komplett falsch. Trotzdem haben wir das Beste draus gemacht und es aufs Podium geschafft. Ab der Mitte des Rennens konnte ich dann mithalten. Wir können noch Einiges verbessern, können aber auch zufrieden sein", schloss er ab.


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