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Moto3 - Interview - Jonas Folger

Alles funktioniert perfekt

Bei Motorsport-Magazin.com verriet Jonas Folger, warum es für ihn vielleicht sogar von Vorteil war, zu Saisonbeginn in der Klemme gesteckt zu haben.
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Motorsport-Magazin.com - Seit Indianapolis fährst du nun bei Aspar. Konntest du dich recht schnell im neuen Team einleben oder bist doch eher noch in der Kennlernphase?
Jonas Folger: Ein bisschen lernen wir uns noch kennen, aber bis jetzt funktioniert alles perfekt. Das Team ist super, wir verständigen uns besonders untereinander sehr gut, in der Hinsicht gibt es absolut keine Probleme.

Lernst du jetzt Spanisch?
Jonas Folger: [lacht] Ich war schon oft in Spanien und war auch in der Akademie, unterstützt von Spaniern, aber wir verständigen uns auf Englisch und dadurch bleibt am Ende nicht viel hängen.

Was ist deine liebste Rennerinnerung?
Jonas Folger: Natürlich der Sieg in Brünn!

Was war das Schlimmste?
Jonas Folger: Das Schlimmste war dieser Winter und der Beginn der Saison, es war schon sehr hart.

Sicherlich ist es eine große Umstellung, aber ich wusste, dass das Motorrad besser ist, deshalb hat es von Anfang an mehr Spaß gemacht
Jonas Folger

Hattest du nach einem Sturz schon einmal Angst, wieder aufs Bike zu steigen?
Jonas Folger: Nein, bisher nicht. Wir dürfen auch keine Angst haben, ansonsten brauch man nicht Motorrad zu fahren.

War die Umstellung von den 125ern auf die Moto3 schwer? Und wie hart war der Wechsel von Ioda auf Kalex?
Jonas Folger: Die Umstellung von 125er auf Moto3 war nicht schwer. Ich denke, dass es von der Moto3 auf die Moto2 ein größerer Unterschied ist. Auch der Schritt von Ioda auf Kalex war nicht schwer. Sicherlich ist es eine große Umstellung, aber ich wusste, dass das Motorrad besser ist, deshalb hat es von Anfang an mehr Spaß gemacht und ich habe mich besser gefühlt. Daher war es nicht schwer.

Ärgerst du dich, dass du nicht schon in der ersten Saisonhälfte zeigen konntest, was du fahrerisch drauf hast?
Jonas Folger: Sicherlich ärgert mich das, aber mittlerweile denke ich, dass ich wahrscheinlich gar nicht in diesem Team gelandet wäre, wenn ich nicht in einer so schlechten Situation gesteckt hätte. Deshalb war es vielleicht ganz glücklich.

MZ Racing hat jetzt Insolvenz angemeldet. War ein solches Ende bereits abzusehen, als du im Winter noch für das sächsische Team starten solltest?
Jonas Folger: Ja, es war immer etwas seltsam bei MZ. Es war alles nicht richtig organisiert und dann haben schon beim Test die Teile gefehlt, das kam mir schon ein bisschen spanisch vor. Nun hat es sich bei denen so ergeben, aber ich selbst lese momentan wenig Zeitung, weil das meiste eh nicht stimmt. [lacht] Ich habe aber auch keinen Durchblick bei MZ.

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