Moto2 - Rabat ringt Aegerter im Qualifying nieder

Deutsche Piloten nicht in den Top-10

Esteve Rabat und Dominique Aegerter duellierten sich im Qualifying in Assen um die Pole Position. Die deutsche Hoffnung Jonas Folger flog ab.
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Motorsport-Magazin.com - Esteve Rabat musste sich für seine sechste Pole Position in dieser Saison im Qualifying in Assen ganz schön ins Zeug legen. Die deutschen Fahrer hatten an der Spitze hingegen nichts mitzureden.

Die Platzierungen: Tito Rabat hat wieder zugeschlagen. Der WM-Leader konnte die Pole Position aber erst in den Schlussminuten erobern, da lange Zeit Dominique Aegerter voran lag. 1:37.311 in Rabats 21. Runde des Qualifying reichten letztlich aber. Aegerter fuhr in einer letzten Attacke noch 1:37.462 und sicherte damit seinen zweiten Platz ab. Den dritten Rang sicherte sich Sam Lowes (+0.363) knapp vor Mika Kallio (+0.388).

Für die restlichen Schweizer und die deutschen Fahrer reichte es nicht für einen Platz in den ersten vier Reihen. Sandro Cortese verlor 0.995 Sekunden und musste sich mit Rang 15 begnügen. Jonas Folger, der früh stürzte, wurde 21. und Marcel Schrötter sicherte sich Startplatz 16. Tom Lüthi belegte als zweitbester Schweizer den 17. Platz, Randy Krummenacher (26.) und Robin Mulhauser (31.) landeten abgeschlagen im hinteren Feld.

Die Zwischenfälle: Schon in der Anfangsphase erwischte es auf feuchter Strecke mit Jordi Torres und Jonas Folger zwei Top-Piloten. Beide rutschten mit ihren Motorrädern seitlich weg. Spektakulär flog kurz vor dem Ende Robin Mulhauser ab, der mit hoher Geschwindigkeit in ein Kiesbett fuhr, wo er unsanft von seinem Motorrad abgeworfen wurde. Die Maschine fing Feuer, Mulhauser dürfte aber unverletzt geblieben sein.

Das Wetter: Zu Beginn der Session war die Strecke noch feucht, trocknete aber rasch auf und wies am Ende 27 Grad auf. Die Lufttemperatur kletterte knapp über die 20-Grad-Marke.

Die Analyse: Rabat gegen Aegerter lautete das tolle Duell im Qualifying, mit dessen Neuauflage wir uns am Rennsamstag anfreunden könnten. Die deutschen Fahrer haben etwas gutzumachen, vor allem Folgers Sturz und das damit verbundene frühe Ende war bitter.


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