Moto2 - Geldstrafe gegen Rabat in Assen

Gegen die Einbahn gefahren

Manche Grundregeln aus dem Straßenverlkehr gelten auch in der MotoGP. Dass sie Boxengasse eine Einbahn ist, musste Tito Rabat in Assen erfahren.
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Motorsport-Magazin.com - Esteve Rabat bekam am Freitag in Assen eine Geldstrafe in Höhe von 500 Euro aufgebrummt. Der Spanier hatte im ersten Training zum Niederlande GP kurz nach dem Verlassen seiner Box einen Defekt. Rabat entschied sich dazu, die Distanz zurück zu der Garage seine Teams gegen die Fahrtrichtung der Boxengasse zurückzulegen.

Dies entspricht einem Regelverstoß gegen Artikel 1.21.11 des FIM-Regelwerks. Rabat musste sich nach der Trainingseinheit vor der Rennleitung verantworten und kam mit einer Geldstrafe davon. Rabat und sein Team Marc VDS legten keine Berufung gegen das Urteil ein. Im Vorjahr hatten die Stewards im Moto3-Qualifying in Barcelona gegen Maverick Vinales wegen einer ähnlichen Aktion einen Strafpunkt ausgesprochen. Ein solcher blieb Rabat in Assen erspart.

Den Spanier dürften die 500 Euro aber nicht allzu sehr geschmerzt haben, denn schon im 2. Training fuhr der WM-Leader wieder Bestzeit. Am Samstag geht er in Assen auf seinen fünften Saisonsieg, den dritten in Folge, los.


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