Moto2 - Rabat fährt souverän zur Pole Position

Cortese trotz Sturz Vierter

Esteve Rabat war wie erwartet im Qualifying zum Grand Prix von Katalonien nicht zu schlagen.
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Motorsport-Magazin.com - Das Moto2-Qualifying zum Katalonien-Grand-Prix wurde zu einer Machtdemonstration von Esteve Rabat. Er hängte auf dem Circuit de Catalunya die gesamte Konkurrenz um mehr als eine halbe Sekunde ab.

Die Platzierungen: Esteve Rabat brauchte für seinen schnellsten Umlauf nur 1:46.569 Minuten und war somit um 0,571 Sekunden schneller als sein Marc-VDS-Teamkollege Mika Kallio. Rookie Maverick Vinales komplettiert die erste Startreihe. Sandro Cortese war trotz seines Sturzes in der Schlussphase als Vierter bester Deutscher, direkt vor Jonas Folger. Mattia Pasini wurde Sechster vor Tom Lüthi, der schnellster Schweizer war. Johann Zarco belegte Rang acht vor Sam Lowes. Dominique Aegerter komplettierte die Top-Ten.

Marcel Schrötter wurde 17. Randy Krummenacher kam auf Rang 19 und Robin Mulhauser belegte immerhin den 30. Platz.

Die Zwischenfälle: Jonas Folger verbremste sich gleich zu Beginn der Session in Kurve vier und musste in den Kies, konnte aber einen Sturz vermeiden. Alex de Angelis machte es ihm wenig später nach. Weniger Glück hatte Axel Pons, der in Kurve eins stürzte und seinem Bruchpiloten-Image wieder einmal alle Ehre machte. Sandro Cortese stürzte kurz vor Ende des Qualifyings in Kurve zehn. Er blieb unverletzt, doch die Session war für ihn gelaufen. Auch Mattia Pasini rutschte in Turn 10 in das Kiesbett.

Das Wetter: Die größte Hitze war beim Start des Moto2-Qualifyings bereits überstanden. Bei 30 Grad Außentemperatur und 49 Grad auf der Strecke war es aber immer noch relativ heiß und auch die Regenwolken über dem Circuit de Catalunya hatten sich wieder verzogen.

Die Analyse: Esteve Rabat ist der große Favorit auf den Rennsieg am Sonntag. Er dominierte sowohl die Trainingssessions als auch das Qualifying. Dahinter gibt es aber eine Vielzahl von Piloten die um die Podiumsplatzierungen kämpfen können, darunter auch die Deutschen Jonas Folger und Sandro Cortese.


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