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Moto2 - Kolumne - Dominique Aegerter

Mit Suzuki nach Suzuka

In seiner Kolumne berichtet Dominique Aegerter aus dem Disneyland Paris, über zwei Siege und vom Test in Mugello. Außerdem verrät er einige heiße Tipps.
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Motorsport-Magazin.com - Hi Leute,
ich habe gute Neuigkeiten: Ich werde im Juli beim 8h-Rennen von Suzuka an den Start gehen. Das Kagayama Team hat mich gefragt, ob ich nicht für sie an den Start gehen will und nun fahre ich zusammen mit Yukio Kagayama und Noriyuki Haga. Wir werden Anfang Juli in Suzuka testen und fahren dann am 27. Juli das Rennen. Ich freue mich riesig auf dieses Rennen und bin mir sicher, dass es extrem viel Spaß machen wird, die 1000er Suzuki zu fahren. Aber bevor wir zu weit nach vorne schauen, blicken wir doch erst einmal zurück.

Vor dem Frankreich GP war ich mit Mike di Meglio, Johann Zarco, Jordi Torres, Scott Redding und Nicky Hayden im Disneyland - eingeladen von der Dorna. Das war ein sehr lustiges Erlebnis. Wir haben uns einige Attraktionen angeschaut und sind ein paar Achterbahnen gefahren. Wir hatten alle Spaß und ich glaube auch, dass uns die Leute gut gehört haben.

Möge die Macht mit dir sein - Foto: Dominique Aegerter

Im von Le Mans waren wir mit dem Chassis dann allerdings ein wenig unterlegen. Ich war bester Suter-Fahrer auf Platz sieben. Das war bis jetzt mein schlechtestes Ergebnis, also es lief nicht wirklich ideal. Aber Frankreich ist für uns immer wie ein Heimrennen, da die meisten meiner Mechaniker dort zu Hause sind und auch der Hauptsitz unseres Teams in Frankreich ist. Deshalb kenne ich die Strecke aber leider nicht viel besser als die anderen.

Danach habe ich an einem nationalen Motocross-Rennen teilgenommen, das heißt MXRS und war in der Nähe von uns, in Balm. Ich habe zwei Mal gewonnen. Ihr seht also: Es geht schon ;-) Zwei, drei schnelle Fahrer waren noch dabei, aber ansonsten ist es eher eine regionale Meisterschaft und nicht ganz so hochkarätig besetzt. Ansonsten habe ich mich konditionell mit joggen, Fahrrad und Supermotard fahren vorbereitet.

Die Schweizer und ihre Uhren... - Foto: Dominique Aegerter

Am Dienstag bin ich dann schon nach Italien gefahren, weil ich noch einen Medientermin in Mailand mit Sky TV, einem italienischen Fernsehsender, hatte. Mit meinem italienischen Sponsor Sector haben wir meine neue Uhr, die Domi-Uhr, vorgestellt. Gefahren bin ich natürlich mit meinem gesponsertem Honda Accord, den ich schon im Februar bekommen hab.

Mugello gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingsstrecken, dafür hatte ich aber ein ziemlich gutes Rennen. Ich konnte in der Spitzengruppe mithalten, habe den vierten Platz aber knapp um 30 Zentimeter und sieben Tausendstelsekunden gegen Simone Corsi verloren. Das war natürlich schade, weil ich wusste, dass ich als Erster aus der letzten Kurve rausfahren muss, um den vierten Platz zu holen. Leider hat es nicht geklappt. Aber ich habe wichtige Punkte mit nach Hause genommen. Am Dienstag haben wir noch in Mugello getestet und dabei noch die halbe Sekunde gefunden, die uns am Rennwochenende gefehlt hat. Wir haben auch neue Teile probiert, aber die haben nichts an der Zeit geändert. Die Abstimmung vom Setting her und Geometrie hat uns am Ende die bessere Zeit eingebracht.

Ein Teamsponsor von uns, MotoScout24, hat einen Wettbewerb gestartet. Sie fragen, wie viele Teile mein Motorrad hat. Der Gewinner bekommt ein GP-Wochenende mit Fahrerlagerzugang in Valencia. Ich verrate nicht, wie viele Teile es hat, aber gebe euch hier einmal einige kleine Tipps: Der Motor zählt nur als ein Teil und am Motorrad findet ihr über 77, aber weniger als 7.777 Schrauben. Viel Spaß beim zählen und raten!

Euer Domi

Unterschrift von Dominique Aegerter


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