Moto2 - Krummenacher überrascht bei harten Bedingungen

Rabat hält Trainingsspitze

Randy Krummenacher fuhr bei schwierigsten Wetterverhältnissen im zweiten Freien Training von Mugello die Bestzeit, gefolgt von Johann Zarco und Mika Kallio.
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Motorsport-Magazin.com - Bei schwierigen Wetterbedingungen konnte keiner der Moto2-Piloten seine Bestzeit aus dem ersten Freien Training am Freitagnachmittag in Mugello verbessern. Im Vergleich zu den Fahrern der Königsklasse wagten sich aber fast alle auf die Strecke. Damit blieb Esteve Rabats Bestzeit von 1:52.860 Minuten aus dem ersten Freien Training an der Spitze stehen. Im Nassen hatte Randy Krummenacher allerdings die Nase vorn.

Die Platzierungen: Krummenacher legte am Nachmittag eine Bestzeit von 2:09.070 Minuten vor. Johann Zarco landete 0.110 Sekunden hinter ihm auf Platz zwei und knapp vor Mika Kallio. Tetsuta Nagashima überraschte auf Position vier, lag allerdings schon 0.997 Sekunden hinter Krummenacher. Tom Lüthi sicherte sich den fünften Rang vor Mattia Pasini und Sam Lowes.

Anthony West, Axel Pons und Franco Morbidelli komplettierten die Top-10. Rookie Maverick Vinales fuhr die elftschnellste Runde und platzierte sich damit vor Ricky Cardus, Rabat und Hafizh Syahrin. Dominique Aegerter sicherte sich den 15. Platz. Marcel Schrötter belegte lediglich Platz 21 und verlor 2.835 Sekunden auf Krummenacher. Jonas Folger landete auf Position 25, während Robin Mulhauser 33. wurde. Sandro Cortese fuhr lediglich drei Runden und beendete das Training auf dem letzten Rang.

Die Zwischenfälle: Zur Sessionmitte kam Gino Rea kurz von der Strecke ab, konnte sich aber schnell wieder einordnen. Schrötter flog zwölf Minuten vor Sessionende per Highsider ab und humpelte vom Unfallort davon. Thitipong Warokorn flog in den letzten Minuten ab, schien aber unverletzt.

Das Wetter: Nachdem die MotoGP-Session zuvor den schwierigen Bedingungen zum Opfer fiel, trocknete der 25 Grad warme Asphalt zum Training der Moto2 wieder etwas ab. Bei 20 Grad Celsius Lufttemperatur und leichtem Wind waren die Gegebenheiten allerdings nur ein wenig besser als während des MotoGP-Trainings. Weiterhin regnete es unregelmäßig über dem italienischen Kurs.

Die Analyse: Aussagefreie Zeiten, aber zumindest konnte jeder Fahrer sich einmal auf der nassen Strecke ausprobieren, schließlich war der Asphalt zum Ende der Session im Vergleich zur MotoGP davor richtig nass. Fast alle Piloten fuhren extrem vorsichtig und riskierten nichts. Clever. Schrötter übertrieb es kurz. Hoffen wir, dass sich der Deutsche nicht verletzt hat.


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