Moto2 - Interview - Jonas Folger: Können uns im Rennen noch verbessern

Im Training schon gut dabei

Jonas Folger hat sich schon nach wenigen Rennen in der Moto2 im Spitzenfeld festgesetzt. Doch er sieht noch Luft nach oben.
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Motorsport-Magazin.com - Die letzten Grands Prix sind für dich ziemlich gut gelaufen. Was hast du dir für Mugello vorgenommen?
Jonas Folger: Ja, Le Mans war ein wirklich gutes Wochenende. Leider ist es im Rennen nicht ganz so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben, weil ich von der Pole Position gestartet bin und nur Sechster wurde. Trotzdem haben wir natürlich eine Menge Punkte mitgenommen. Ich glaube aber, dass wir uns im Rennen noch verbessern können. In den Freien Trainings sind wir immer gut dabei, deshalb ist es unser Ziel auch im Rennen bis zum Ende mitzukämpfen und keine Probleme zu haben.

Wie liegt dir Mugello an sich?
Jonas Folger: Sehr gut! Mugello gehört definitiv zu meinen Lieblingsstrecken und ich habe im letzten Jahr hier in der Moto3 die Pole Position geholt. Das ist ein gutes Zeichen und zeigt, dass ich mich wohl fühle. Ich bin gespannt wie es in diesem Jahr hier sein wird, weil Mugello ein Highspeedkurs ist und man auf dem Moto2-Bike noch einmal deutlich schneller ist als in der Moto3.

Es ist unser Ziel auch im Rennen bis zum Ende mitzukämpfen und keine Probleme zu haben.
Jonas Folger

Wie fühlst du dich körperlich? In Jerez warst du ja beispielsweise ziemlich an der Grenze.
Jonas Folger: In Le Mans hatte ich kein Problem und in Jerez hat leider mein Trinksystem nicht funktioniert, was mich ziemlich geschlaucht hat. Ich glaube, dass Mugello nicht so hart sein wird wie Jerez, weil die Temperaturen hier einfach bei weitem nicht so hoch sind.

Inwiefern musstest du dein Training in der Moto2 umstellen?
Jonas Folger: Das Ausdauertraining ist eigentlich ziemlich gleich. Beim Krafttraining gibt es aber schon Unterschiede. Ich bin im Winter sehr viel ins Fitnessstudio gegangen und habe mit Gewichten trainiert, weil man für das größere Motorrad einfach viel mehr Kraft braucht. Das Training ist einfach generell intensiver, weil das Fahrer körperlich anstrengender ist.

Denkst du, dass du aufgrund deiner Größe für die Moto2 besser geeignet bist?
Jonas Folger: Auf jeden Fall! Ich habe ja schon vor gut anderthalb Jahren, also nach einer Saison bei Aspar, überlegt, ob ich nicht in die Moto2 wechseln soll. Ich bin dann aber noch ein Jahr geblieben und ich glaube, dass es eine gute Entscheidung war. Es war eine harte Saison und ich musste viel kämpfen, aber dadurch habe ich viel gelernt und eine Menge Erfahrung gesammelt.


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