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Moto2 - Interview - Sandro Cortese

Fahrer mit größter Konstanz gewinnt den Titel

Sandro Cortese sprach mit dem Motorsport-Magazin über sein erstes Jahr in der Moto2, die Herausforderungen, Schwierigkeiten und den Winter.
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Motorsport-Magazin.com - Wie schwer war der Umstieg von Moto3 auf Moto2?
Sandro Cortese: Man hat ja gesehen, dass das schon hart war. In der kleinen Klasse ist das Gewicht niedrig, die PS-Zahl auch. Mit der nötigen Erfahrung kann man dort schon ziemlich früh alles aus dem Motorrad herausholen. In der Moto2 kann der Erste genauso wie der Zwanzigste ein Rennen gewinnen. Das ist so tagesabhängig und davon, wem die Strecke gut liegt, weil einfach alles gleich ist. In der Moto3 sind es vielleicht vier oder fünf Fahrer, die ein Rennen gewinnen können. Bei uns sind es so viele. Es ist so verschieden. Das eine Mal steht der eine auf dem Podium, beim nächsten Rennen geht er ohne Punkte nach Hause. Ich denke, der der am konstantesten ist, gewinnt den Titel.

Ich denke, wir haben als Team sehr viel gelernt. Wir wissen, wo wir anpacken müssen
Sandro Cortese

Gibt es nach dem ersten Jahr noch immer Probleme?
Sandro Cortese: Ich weiß, woran ich arbeiten muss. Ich denke, wir haben als Team sehr viel gelernt. Wir wissen, wo wir anpacken müssen. Dazu habe ich auch fahrerisch sehr viel gelernt. Ich freue mich auf die Winterzeit, in der wir daran arbeiten können, uns noch weiter zu steigern.

Wie hast du dein Team vor 2013 auf die Beine gestellt?
Sandro Cortese: Wir kannten uns schon zuvor, denn wir haben schon 2011 im Racing Team Germany miteinander gearbeitet. Ich habe alles mitgenommen - samt Pressevertreterin und Fotograf. Alles hat sich zum positiven entwickelt. Ich denke, alles passt jetzt. Alle haben dazugelernt und ich bin überzeugt, dass es der richtige Schritt war, wieder mit meiner Gruppe zusammenzuarbeiten. Sie kennen mich und wissen, was ich brauche. Ich denke, es wäre schlimmer gewesen, in ein spanisches oder italienisches Team zu kommen, das mir fremd ist und in dem die erste Saison genauso hart gewesen wäre und die Erwartungen des Teams vielleicht höher gewesen wären und die Leute dann Druck ausüben. Wir wussten, was wir zu erwarten haben und sind wie eine Familie eng zusammengewachsen.

Hättest du dir in diesem Jahr ab und an gewünscht in den spannenden Titelkampf der Moto3 einzugreifen?
Sandro Cortese: Ich schaue mir jedes Training an, aber ich möchte nicht mehr eingreifen. Ich habe in der Moto3 alles gut abgeschlossen und die Moto2 machte extrem viel Spaß.

Wie sieht euer Winter-Testplan aus?
Sandro Cortese: Wir haben in der Woche nach dem Finale in Valencia zwei Tage lang in Jerez getestet. Dann sind wir drei Tage lang in Almeria gefahren und danach geht's im Dezember erst einmal wieder nach Hause, bevor die Vorbereitungen für die Saison 2014 beginnen.

Lesen Sie ein ausführliches Interview mit Sandro Cortese in der neuen Ausgabe des Motorsport-Magazins. Das Magazin ist im Handel erhältlich oder gleich online bestellen.


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