Moto2 - Lüthi: Beim Finale kalt erwischt

Zuversicht für die nächste Saison

Tom Lüthi musste sich beim Motorrad-Grand Prix-Saisonfinale in Valencia nach gutem Start mit dem siebten Platz begnügen.

Motorsport-Magazin.com - Tom Lüthi musste sich beim Motorrad-Grand Prix-Saisonfinale in Valencia mit dem siebten Platz begnügen. Nach gutem Start zunächst in der Spitzengruppe, verlor der Schweizer bereits in der ersten Runde bei einer harten Attacke des späteren Siegers Nico Terol die ersten Positionen. Danach hatte Lüthi keine Chance, das verlorene Terrain zurückzuerobern: Anders als im Training, wo er Platz fünf erreicht hatte und insgesamt sehr konkurrenzfähig gewesen war, fehlte ihm nun die Traktion beim Beschleunigen.

Das Ziel war, ums Podium mitzukämpfen, und natürlich bin ich ein bisschen enttäuscht, weil ich heute nicht vorne mitfahren konnte
Tom Lüthi

Lüthi fuhr in der Schlussphase des Rennens deshalb zeitweilig an achter Stelle, gewann am Ende aber immerhin das Duell gegen den Australier Anthony West und stellte Rang sieben sicher. Für die neue Saison ist Lüthi nach seiner jüngsten Erfolgsserie mit drei Podestplätzen hintereinander besonders zuversichtlich. Bereits in der kommenden Woche beginnt ein intensives Testprogramm mit Hersteller Suter, mit dem Ziel, 2014 ganz vorne um den WM-Titel mitzukämpfen.

Tom Lüthi: "Das Ziel war, ums Podium mitzukämpfen, und natürlich bin ich ein bisschen enttäuscht, weil ich heute nicht vorne mitfahren konnte. Es hat uns kalt erwischt. Ich hatte einfach die Traktion nicht und bin nicht aus den Ecken rausgekommen. Der Start war gut, bis zur Kurve acht war ich ganz vorne mit dabei, dann hat mich der Terol weggebombt. Er ist innen reingeschossen, ich musste aufmachen, und deshalb habe ich dort schon etliche Plätze verloren. Dann ging´s Stück für Stück zurück, ich war chancenlos. Es passte einfach nicht. Uns fehlte die Zeit, weiter an der Abstimmung zu arbeiten, vielleicht war aber auch der andere Reifen heute der Bessere."

"Wir sind mit dem weicheren Typ ins Rennen gegangen und ich habe schon gestern gesagt, dass ich noch nicht ganz sicher bin, ob das passt. Über die Renndistanz bin ich gekommen, der Reifen hat durchgehalten. Aber die Traktion hat gefehlt und war nie auf dem Niv eau, das ich gebraucht hätte. Insgesamt ist meine Saisonbilanz jedoch trotzdem positiv. Ich hätte beim letzten Rennen natürlich gerne noch einmal ganz vorne mitgekämpft, aber jetzt heißt es, nach vorne zu schauen, die nächste Saison vorzubereiten und besser zu machen als dieses Jahr, vor allem nicht aus dem Spitalbett in die Saison zu starten. Mein Ziel ist es, um den Titel 2014 mitzukämpfen!"


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