Moto2 - Krummenacher: Comeback nach zwei Monaten

Konzentrationsfähigkeit noch nicht voll zurück

Nach zweimonatiger Therapie im Anschluss an seinen schweren Sturz in Silverstone gibt Randy Krummenacher beim Finale der Moto2-WM in Valencia sein Comeback.
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Motorsport-Magazin.com - Grünes Licht für die Rückkehr in den Rennalltag für Randy Krummenacher: Der 23-jährige Zürcher Oberländer erhielt von seinen Ärzten die Freigabe für einen Renneinsatz und wird daher beim Grand Prix von Valencia mit seinem Team Technomag carXpert in der Moto2 das lang herbeigesehnte Comeback feiern. Nach einer fast zweimonatigen Therapie hat sich Krummenacher ausreichend von seiner schweren Gehirnerschütterung erholt, die er bei einem unverschuldeten Unfall während dem ersten freien Training beim England-GP Ende August erlitten hatte.

Das Fragezeichen wird allerdings sein, ob und wie ich die Belastungen über die drei aneinander folgenden Tage bewältigen kann
Randy Krummenacher

Bereits in der vergangenen Woche absolvierte Krummenacher erstmals wieder Fahrtrainings mit einem Supermoto-Bike - ein abschließender medizinischer Check in seiner Heimatstadt Zürich gab dann den Ausschlag für die Rennerlaubnis. "Das ist natürlich eine riesengroße Erleichterung für mich, weil ich nach dieser langen Auszeit beim letzten Rennen schon dabei sein wollte, bevor es dann in die Winterpause geht", verrät Krummenacher seine positive Gefühlslage. "Allerdings ist alles noch mit Vorsicht zu genießen, denn ganz der Alte bin ich immer noch nicht. In jeden Fall bin ich aber fit genug, um in den Rennalltag zurückkehren zu können. Das Fragezeichen wird allerdings sein, ob und wie ich die Belastungen über die drei aneinander folgenden Tage bewältigen kann."

Zwar ist Krummenacher physisch schon wieder auf der Höhe, jedoch erwartet er vor allem beim Fahren am Limit sowie dem pausenlosen Fokussieren Defizite: "Die Ausdauer der Konzentrationsfähigkeit ist eben noch nicht soweit, wie es vorher war. Aber zumindest ist die Reaktionsfähigkeit wieder okay. Von dem her werde ich das Rennwochenende locker angehen, am Freitag ordentliche Trainings abliefern und dann muss man eben abwarten und sehen, wie meine Verfassung ist."


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