Moto2 - Aegerter: Angriff bis zur letzten Kurve

Schweizer mit P5 belohnt

Dominique Aegerter konnte sich in Indianapolis an der Spitze festbeißen. Randy Krummenacher punktete hingegen nicht.

Motorsport-Magazin.com - In der Hitze des Indianapolis Speedway in den USA zeigte Dominique Aegerter eine gute Leistung im Moto2-Weltmeisterschaftslauf; er beendete das Rennen auf dem ausgezeichneten fünften Rang, nur 80 Tausendstelsekunden hinter dem Spanier Pol Espargaró. Dank dieser Leistung hat Aegerter seinen vierten Rang im WM-Gesamtklassement festigen können, und das wenige Tage vor der Rückkehr nach Europa. Sein von einer Handverletzung behinderter Teamkollege Randy Krummenacher musste die Zähne zusammenbeißen, um das Rennen beenden zu können.

Dominique Aegerter:
"Ich habe von der ersten bis zur letzten Kurve angegriffen. In dieser Beziehung kann ich mir nichts vorwerfen. In Zahlen ist ein Top-5-Platz gut, was übrigens auch in jedem Rennen mein Ziel ist. Aber heute hat diese Klassierung auch einen bitteren Nachgeschmack. Ich weiß, dass ich ein Rennen von Anfang bis Ende konstant schnell fahren kann; und nur 2,7 Sekunden auf den Sieger einzubüßen, ist sicher auch nicht schlecht. Aber leider schaffe ich es in der Qualifikation immer noch nicht, eine Super-Rundenzeit in die Bahn zu brennen und so ganz vorne in der Startaufstellung zu stehen. Ich muss in dieser Beziehung einfach noch besser werden. In technischer Hinsicht verliere ich gegenüber den Topleuten auf den Geraden ein paar wenige Meter, und trotz Windschatten konnte ich kaum je ans Überholen denken. Auch über dieses Problem müssen wir nachdenken. Haben wir ein aerodynamisches Problem? Haben wir zu wenig Traktion am Kurvenausgang? Da liegt viel Arbeit vor uns, um dieses Handicap verschwinden zu lassen. Ich musste in den technischen Sektionen sehr viel riskieren, um die Einbußen fahrerisch wieder wettzumachen."

Randy Krummenacher:
"Mein Start war mittelprächtig, aber dann sind mir zwei Gegner in die Seite geknallt und ich war so plötzlich ganz weit hinten. Ich habe mich dann gut nach vorne gearbeitet, aber nach fünf oder sechs Runden habe ich begonnen, für mich unübliche Fehler zu begehen. Mir hat einfach die Kraft gefehlt, auch die Schmerzen in der verletzten Hand waren irgendwann zu gross. Aber immerhin habe ich das Motorrad ins Ziel gebracht."


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