Moto2 - Redding fährt Regen-Bestzeit

Nur 19 Piloten auf der Strecke

Durch anhaltenden Regen und eine komplett durchnässte Strecke lieferte der zweite Testtag in Jerez kaum produktive Leistungen.
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Motorsport-Magazin.com - Jerez de la Frontera bescherte den Moto2-Piloten am zweiten Testtag nur widrige Bedingungen. Im andauernden südspanischen Regen fuhren insgesamt nur 19 Piloten auf die Strecke. Scott Redding verbuchte mit einer 1:55.082 die schnellste Runde am Nachmittag. Toni Elias folgte 0.296 Sekunden hinter dem Briten. Im Vergleich: Am wetterbedingt idealen Montag fuhr Elias in 1:43.365 Minuten um den Kurs, er war also auf dem nassen Asphalt über acht Sekunden langsamer. Der Schweizer Dominique Aegerter sicherte sich den dritten Platz und büßte knapp eine halbe Sekunde auf Redding ein.

Es war sinnlos, unter diesen Bedingungen unnötige Risiken einzugehen
Johann Zarco

Mike di Meglio fuhr die viertschnellste Zeit im Nassen, während sich Anthony West, der als Regenkönig bekannt ist, den fünften Zeitenrang sicherte. Nico Terol, Mika Kallio, Rookie Rafid Topan Sucipto, Xavier Simeon und Marcel Schrötter komplettierten die Top-10. Schrötter fuhr fast zwei Sekunden langsamer als Redding. Auch Randy Krummenacher wagte sich auf die nasse Strecke und landete am Ende des Tages auf Rang 13. Sandro Cortese gehörte zu den Fahrern, die den ganzen Tag in der Box aussaßen.

Johann Zarco war einer der Piloten, die kein unnötiges Risiko auf sich nehmen wollten. Der Franzose bevorzugte es, in der Box zu bleiben. Trotzdem konnte seine Crew am Setting weiterarbeiten. "Heute hat es den ganzen Tag geregnet, wir planten in der Stunde zu testen, die allein für die Moto2 angedacht war, aber der Regen war in dieser Zeit sehr heftig und es war sinnlos, unter diesen Bedingungen unnötige Risiken einzugehen. Wir arbeiten zum Katar-Rennen hin und ich bin sicher, dass die Wetterbedingungen dort ganz anders sein werden. Trotzdem arbeitete mein Team weiter und verbesserte das Bike für die nächsten Tage, an denen wir meiner Meinung nach gute Ergebnisse holen können", sagte er.

"Ich bin glücklich mit der Arbeit, die wir gemacht haben, obwohl wir das Arbeitsprogramm, das wir geplant hatten, so nicht durchziehen konnten. Das Positive ist, dass ich mich auf dem Bike viel besser fühle als beim letzten Mal als wir unter nassen Bedingungen mit der Kalex fuhren. Mir ist bewusst, dass ich noch immer eine große Lücke zur Verbesserung bei meinem Fahrstil gutmachen muss, die ich Schritt für Schritt verkleinere und Kilometer sammle. Ich hoffe, dass wir an den restlichen Tagen trockene Bedingungen haben und eine gute Leistung zeigen können", fasste Schrötter zusammen.


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